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Schaumburger Nachrichten vom 12.12.2007 |
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Herausragend und
kreativ: Lernen am Fluss |
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So haben sich die Schüler mit biologischer,
physikalischer und chemischer Analyse beschäftigt, haben die Struktur des
Gewässerverlaufs untersucht, sich mit Hochwasserereignissen beschäftigt und
die Umlandnutzung unter die Lupe genommen. Viele Einzeldaten wurden dafür
erhoben, von der Flusstiefe und -breite bis zur Bestandsaufnahme der
Baumsorten arbeiteten sich die Schüler vor.„Wir messen und gewinnen so
Zugang zur Natur", erklärt Hurek das Prinzip, das dem Lernen zugrunde liegt.
Es gelinge dadurch auch, größere Zusammenhänge wie beispielsweise
Klimabedingungen zu erkennen. Schulleiterin Brigitte Naber betont, dass der
Erfolg vor allem dem Engagement Hureks zu verdanken sei und dessen außerschulischer Arbeit für
den Umweltschutz (Nabu). Hurek kündigte an, für die weitere Arbeit auch
die „Lokale Agenda 21" mit ins Boot zu holen und sich im kommenden Jahr am
Wettbewerb wieder zu beteiligen. Die Frage, der Hurek künftig nachgehen
will: Wie wird das Umfeld der Aue genutzt. Spaziergänger sollen befragt
werden, um Orte des Verweilens festzulegen. Auch Schautafeln sollen an der
Aue aufgestellt werden. „Das ist nicht nur für den Schreibtisch",
beschreibt Naber den Gewinn für Schüler und Bürger, „es wird auch
innerhalb der Gemeinde gehandelt". Rund 600 Schüler beteiligten sich in
diesem Jahr bundesweit an dem Wettbewerb. 20 Schulen wurden ausgezeichnet,
so Hurek.
bab |
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