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Die Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg haben die Vorbereitungen zur Wahl
eines Jugendparlaments abgeschlossen. Alle 14- bis 17-Jährigen Einwohner der
Samtgemeinden können am 20. und 21. Februar wählen. Zurzeit werden die
Kandidaten gesucht. 11 Sitze sind in den Parlamenten jeweils zu vergeben.
RODENBERG/NENNDORF.
„Wir hoffen, dass der
Versuch funktioniert", sagt Rodenbergs Samtgemeindebürgermeister Uwe
Heilmann, der zusammen mit seinem Nenndorfer Amtskollegen Bernd Reese die
Grundlagen für die Konstituierung eines Jugendparlaments vorstellte. In
engem Schulterschluss der beiden Samtgemeinden seien
die Planungen und Vorbereitungen gelaufen, betont Heilmann. „Wir wollen den
Jugendlichen auch Betätigungsfelder bieten, und sie sollen uns
ihrerseits Impulse geben", stellt er sich die Arbeit
des 'Parlaments vor. „Wir helfen nicht nur bei der Geburt, sondern bleiben
auch weiter der erste Ansprechpartner", sagt Reese.
Die Verwaltungen haben die rund 500 wahlberechtigten Jugendlichen einzeln
angeschrieben und eng mit vier Schulen zusammengearbeitet.
Im Gymnasium Bad Nenndorf, der Stadtschule Rodenberg, der IGS Stadthagen und
der KGS in Barsinghausen wurden die Schüler aus Nenndorf und Rodenberg
angesprochen. Dort werden am Mittwoch, 20. Februar auch die Wahlurnen
aufgestellt und die Jugendlichen geben ihre Stimme für die Kandidaten der
jeweiligen Samtgemeinde ab. Am Donnerstag,
21. Februar, können die rund 20 Prozent, die über diesen Weg nicht erreicht
werden, in den Rathäusern von 8 bis 18 Uhr wählen. |

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Bis zum 18. Januar haben Bewerber für einen Sitz im Jugendparlament Zeit,
ihre Kandidatur bei den Verwaltungen einzureichen. Entsprechende
Bewerbungsbögen wurden verteilt, weitere gibt es in den Rathäusern. „Ich
habe eine Illusion, dass man über diesen Weg an viele Jugendliche kommt und
Gruppen erreicht", sagt Heilmann. Das Jugendparlament solle bei allen
Themen, die ihre Interessen berühren, mitsprechen und Vorschläge machen.
„Sie sollen Schwerpunkte setzen", möchte Reese. „Es liegt an uns sie ernst
zu nehmen", hebt Heilmann hervor.
Die Parlamente in Nenndorf und Rodenberg werden für zwei Jahre gewählt.
Einziehen werden die Jugendlichen die die meisten Stimmen bekommen. Jeder
Wähler hat drei Stimmen. Diese können auf verschiedene Kandidaten oder auf
einen einzigen Kandidaten verteilt werden.
Die Vorbereitungen seien mit einem „erheblichen Aufwand" verbunden gewesen,
sagt Heilmann. In Rodenberg war Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn
verantwortlich, in Nenndorf der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Andre
Lutz. In den Verwaltungen hofft man deshalb auch darauf, dass das Projekt
erfolgreich wird. Die Arbeit geht auch dann weiter. „Die Jugendlichen
konstituieren sich alleine, wählen einen Jugendbürgermeister und geben sich
eine Geschäftsordnung, aber wir begleiten das", sagt Wehrhahn.
Sogar Sitzungsgeld gibt es für die künftigen Parlamentarier, denn die
Verwaltungen nehmen an, dass Fahrsund Telefonkosten entstehen, die
ausgeglichen werden sollen. Doch jetzt warten die Behörden erst einmal auf
Kandidaten. Nach Meinung von Lutz ist dann auch noch genug Zeit, dass die
Bewerber auf sich aufmerksam machen können. Rund vier Wochen haben die
Jugendlichen 'für ihren Wahlkampf. bab
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