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Schaumburger Wochenblatt vom 17.02.2008 |
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| "Wo sollen wir denn hin?" | ||
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Jedem von ihnen ist ein Sitz im Jugendparlament der Samtgemeinde Rodenberg bereits sicher: Sascha Blazek (v.I.), Lars Hessmann, Daniel Devriel, Isabeil Michaells, Sven Hornung, Tatlana Blum Sandra Hil und Jana Bredemeier. Auf dem Foto fehlt Kevin GrahL |
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| SAMTGEMEINDE
RODENBERG (pd). In Rodenberg sind die Kandidaten, die sich jetzt vorgestellt
haben, schon sicher gewählt. Denn für die Wahlen haben sich neun Jugendliche
empfohlen und es könnten maximal zwölf Sitze vergeben werden. Nichts desto
trotz werden die Wahlen am 20. und 21. Februar in den Wahllokalen des
Gymnasiums Bad Nenndorf, der Stadtschule Rodenberg, der IGS Stadthagen der
KGS Barsinghausen sowie in den Rathäusern nach allen Regeln der
Geschäftsordnung durchgeführt. Diese haben die Räte in den beiden
Samtgemeinden vor einigen Monaten verabschiedet. Die Durchführung der Wahlen
liegt im Rodenberger Rathaus in den Händen von Günther Wehrhahn. In Bad
Nenndorf ist Andre Lutz der Ansprechpartner für die Kandidaten und
verantwortlich für die ordnungsgemäße Durchführung der beiden Wahlgänge.
Aufgerufen zur Wahl sind alte Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahre. Klare Vorstellungen haben die Kandidaten aus Rodenberg bei einem Pressetermin geäußert. Einsetzen für ihre Altersgenossen wollen sich nach Kräften Sascha Blazek (15 Jahre), Tatjana Blum (17 Jahre), Jana Bredemeier (15 Jahre), Daniel Devriel (17 Jahre), Kevin Grah[ (16 Jahre), Lars Hessmann (14 Jahre), Sandra Hill (16 Jahre), Sven Hornung (17 Jahre) und Isabel Michaelis (16 Jahre). Alle äußern eine Grundmotivation für ihre Kandidatur: "Wir wollen etwas bewegen!" Es - . wird immer besser, wenn sich Jugendliche um die Probleme von jugendlichen kümmern würden. Da käme "mehr bei -rum", so die Einstellung der Mehrheit. Wenn man Jugendlichen schon die Möglichkeit bietet, in einem Jugendparlament mitzuarbeiten, dann sollte man auch auf jeden Fall dabei mitmachen, meinte Daniel Devriel. Er sprach die Hoffnung aus, auch andere motivieren zu können, für ihre Belange einzutreten. Er sieht sich aber zunächst als Mittler für diejenigen, die sich mit Wünschen und Anregungen an die jungen Parlamentarier wenden werden. Lars Hessmann, der jüngste in der Runde, sah durchaus Probleme mit Jugendlichen in Rodenberg Sven Hornung möchte durch die Arbeit des Jugendparlamentes erreichen, "das die jugendlichen in Rodenberg insgesamt ausgelassener werden". Isabel Michaelis findet, dass für die Jugendlichen grundsätzlich zuwenig gemacht werde. Es fehle an einem Treffpunkt. "Wo sollen wir denn hin?", fragte sie. Das "Magic House" mit seinen eingeschränkten Öffnungszeiten sei nicht das Optimale. Jana Bredemeier möchte eine Lanze brechen für diejenigen, die sich nicht in Vereinen ausleben wollen Ein Problem sei aber auch, dass durch fehlende Hallenzeiten das Ausüben von Sport in der Samtgemeinde auch an Grenzen stoßen würde. Sascha Blazek kritisiert grundsätzlich die Vereinsarbeit in Rodenberg. Außerdem stellte er für sich fest, dass die Angebote der ROWOKI mehr fürj üngere jungen und Mädchen gedacht seien. Fehlende oder unzureichende Busverbindungen möchte Isabel[ Michaetis zu ihrem Thema machen, wenn das Jugendparlament seine Arbeit aufnimmt. Eine Anmerkung kam noch von Tatjana Blum: Nach ihrer Ansicht sei der Radweg zwischen Apelern und Rodenberg streckenweise stockfinster und daher könne einem Jugendlichen kaum zugemutet werden. "Da muss sich etwas ändern", fand die Schülerein der Stadtschule Rodenberg. Foto:pd |
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