| |
Schaumburger
Wochenblatt vom 12.04.2008 |
| |
|
| |
Fußballgeschichten der Hit
12. Jugendbuchwoche: Lebendige Lesungen beste Werbung fürs Buch
|
| |
NENNDORF/RODENBERG (pd). Ob es nun an der bevorstehenden
Fußball-Europameisterschaft lag oder eben einfach nur Zufall war, Ist schwer
zu sagen. Fest steht aber, dass die 12. Jugendbuchwoche in der Regie des
„Kulturforums Bad Nenndorf" zum Auftakt sehr von „König Fußball" und seinen
jungen Fans geprägt war. Und sicher ist auch, dass die beliebte
Veranstaltung in der Federführung der Lehrerin Hannelore Krage wieder als
beste Werbung für das Buch angesehen werden kann. Denn die Aufmerksamkeit,
mit der die jungen Zuhörer die 29 Lesungen in sechs Schulen verfolgten, war
größtenteils bestens.
Das Dutzend ist voll. Zum zwölften
Mal kamen namhafte Autoren von Kinder- und Jugendbüchern in die Schulen der
Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg, um „Leseratten" und solche, die es
durch Veranstaltungen wie diese einmal werden sollen, mit Auszügen aus
Neuerscheinungen oder bekannten Werken zu unterhalten. Die Jugendbuchwoche,
die das „Kulturforum Bad Nenndorf" in Zusammenarbeit mit dem Bödecker-Kreis
Hannover organisiert, lebt aber nicht allein vorn Vorlesen und Zuhören. Es
ist vielmehr die muntere Plauderei zwischen den Autoren und ihrem jungen
Publikum, die der Jugendbuchwoche in jedem Jahr aufs Neue ihren
besonderen Stempel aufdrückt. Zum Auftakt waren Werner Färber und Ulli
Schubert aus Hamburg und Regina Rusch aus Frankfurt in der Außenstelle
Apelern der Rodenberger Grundschule zu Gast. Ergänzte wurde die Runde später
durch Wolfram Hänel aus Hannover. Trotz der frühen Stunde waren die Jungen
und Mädchen der ersten bis vierten Grundschulklassen bestens drauf. Sie
verfolgten mit Aufmerksamkeit die Vorträge der Autoren und hatten in den
Pausen keinerlei Hemmungen, diese mit Fragen zu „löchern". „Was verdienst du
mit dem Bücherschreiben?", „Welcher ist dein Lieblings-Fußballverein?", „Wie
kommst du auf die Ideen für deine Geschichte?" - So oder ähnlich lauteten
die Fragen der Jungen und Mädchen in Apelern.
|
| |

Die Jugendbuchwoche ist eine muntere
Plauderei zwischen den Autoren und ihrem jungen Publikum |

Gebannt tauschen die Schüler den
Vorträgen |
| |
Ob nun Zufall oder nicht, sowohl Werner
Färber als auch Ulli Schubert entpuppten sich als Fußballfans. Viele ihrer
Bücher haben Fußball zum Thema und nicht nur den Jungen in Apelern schien
dies zu gefallen. Die Geschichten der Schülermannschaft um Trainer „Papatoni"
von Werner Färber waren einigen von den
Erst- und -Zweitklässler sogar bereits bekannt. Fragen des Autors
zu Personen oder Handlungssträngen konnten prompt beantwortet werden. Das
Eis war schnell gebrochen. Der Hamburger Autor Ulli Schubert „outete" sich
als Fan von St. Pauli und erntete damit einige Pfiffe von eingefleischten
Bayern-München-Fans aus den Reihen der Drittklässler aus Apelern. Er
beantwortete bereitwillig die Fragen seiner jungen Zuhörerschar und erfuhr,
dass vor allem einige Mädchen selber schon Geschichten geschrieben haben.
Besonders angetan zeigte sich der Schriftsteller davon, dass ihm viele
Schülerinnen und Schüler nach der Lesung Bücher aus seiner Feder zum
Signieren vorlegten. „Das kommt in anderen Schulen eher selten vor", hob
Schubert hervor.
Die Lesungen in derStadtschule Rodenberg, den Grundschulen in Rodenberg, Bad
Nenndorf und Haste sowie dem Gymnasium Bad Nenndorf fanden an vier Tagen
statt. Ein strammes Pensum für das Autorenteam und Hannelore Krage, die wie
gewohnt zuverlässig den Vorleseplan für die 12. Jugendbuchwoche an den
Schulen vorbereitet hatte. Foto:pd |
| |
|
|
| |
|
mehr |
 |
Aktuelles |
| |
Zurück zum Pressespiegel |
|