Schaumburger Wochenblatt vom 31.05.2008

   
  „Müllorchester" und Flussbeobachtungen

Vertreter von 34 Umweltschulen in Niedersachsen zu Gast in Rodenberg

 

 

Der Auftritt des „Müllorchesters" der Grundschule Rodenberg,
ein Beitrag von vielen zum Bezirkstreffen der „Umweltschulen in Europa"

 

RODENBERG (pd). Ein „volles Haus" konnten Schulleiterin Brigitte Naber von der Stadtschule Rodenberg und ihre Amtskollegin Brigitta Doering von der Julius-Rodenberg-Grundschule dafür nutzen, ihr vielfältiges Angeboten an Umweltprojekten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die beiden Rodenberger Schulen waren Gastgeber für das Regionaltreffen niedersächsischer „Umweltschulen in Europa". Von 94 Umweltschulen im Bezirk waren immerhin 34 bei dem Treffen vertreten.
Seit mehr als zwölf Jahren nutzen Schulen aller Schulformen in Niedersachsen die Chance, sich mit der Teilnahme an „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule"einzukunftsweisendes Profil zu geben. Landesweit sind 312 Schulen an diesem Projekt beteiligt. Ein wichtiges und gern genutztes Angebot dieses Projektes sind die mehrmals im Jahr stattfindenden Treffen der beteiligten Schulen auf Ebene der Landesschulbezirke. Das Treffen in der Haupt- und Realschule und der Grundschule in Rodenberg war geprägt von einem regen Gesprächs- und Gedankenaustausch. Teams aus Lehrkräften, Schülern und Eltern der beiden Schulen hatten sich bestens auf den Besucherstrom vorbereitet und ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Von Seiten der Landesschulbehörde waren Ursula von der Heyde und Veronika Büschgens für die Organisation des Bezirkstreffens zuständig. Nach einer kurzen Begrüßung startete das Bühnenprogramm im Forum der Stadtschule. Die Julius-Rodenberg-Schule ließ ihr „Müllorchester" aufspielen. Die Stadtschule Rodenberg stellte in musikalischer Form ihre Energiesituation dar. Außerdem gab eine Tanzvorführung. Dann teilten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen auf, um die Schulen ihrer Wahl zu erkunden. Die Stadtschule bot einen Rundgang zu ihren Energiestationen, zeigte ihre Erfahrungen mit dem Schulgarten, stellte die Schülerfirma vor und die damit verbundenen Vermarktungsstrategien der Stadtschule. Die Besucher erfuhren auch, dass sich hinter dem Begriff „Klassenzimmer am Fluss" ein ansehnliches Angebot für Schüler zu praktischen Bestimmungen vor Ort verbirgt. Die Gäste der Julius-Rodenberg-Schule erlebten zu Beginn ein von Grundschülern selbst verfasstes Theaterstück nach einer afrikanischen Märchenvorlage, dass in der Projektwoche „Wir sind Kinder einer Welt" entstanden ist. Außerdem bekamen die Besuchereinen Überblick über die vielen Aktivitäten der Grundschule, die sich unter anderem durch die Teilnahme am Bildungsprogramm „Comenius" und durch die Teilnahme am niedersächsischen Qualitätsnetzwerk auszeichnet. Als besonderer Schwerpunkt wurden anhand einer „Trainingsspirale" Erfahrungen mit der Methodenschulung der 3.Klassen nach Klippert dargestellt.              Foto:pd

     
     
 

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