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RODENBERG (pd). Ein „volles Haus" konnten
Schulleiterin Brigitte Naber von der Stadtschule Rodenberg und ihre
Amtskollegin Brigitta Doering von der Julius-Rodenberg-Grundschule dafür
nutzen, ihr vielfältiges Angeboten an Umweltprojekten einer breiten
Öffentlichkeit zu präsentieren. Die beiden Rodenberger Schulen waren
Gastgeber für das Regionaltreffen niedersächsischer „Umweltschulen in
Europa". Von 94 Umweltschulen im Bezirk waren immerhin 34 bei dem Treffen
vertreten.
Seit mehr als zwölf Jahren nutzen Schulen aller Schulformen in Niedersachsen
die Chance, sich mit der Teilnahme an „Umweltschule in Europa/Internationale
Agenda 21-Schule"einzukunftsweisendes Profil zu geben. Landesweit sind 312
Schulen an diesem Projekt beteiligt. Ein wichtiges und gern genutztes
Angebot dieses Projektes sind die mehrmals im Jahr stattfindenden Treffen
der beteiligten Schulen auf Ebene der Landesschulbezirke. Das Treffen in der
Haupt- und Realschule und der Grundschule in Rodenberg war geprägt von einem
regen Gesprächs- und Gedankenaustausch. Teams aus Lehrkräften, Schülern und
Eltern der beiden Schulen hatten sich bestens auf den Besucherstrom
vorbereitet und ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Von
Seiten der Landesschulbehörde waren Ursula von der Heyde und Veronika
Büschgens für die Organisation des Bezirkstreffens zuständig. Nach einer
kurzen Begrüßung startete das Bühnenprogramm im Forum der Stadtschule. Die
Julius-Rodenberg-Schule ließ ihr „Müllorchester" aufspielen. Die Stadtschule
Rodenberg stellte in musikalischer Form ihre Energiesituation dar. Außerdem
gab eine Tanzvorführung. Dann teilten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen
auf, um die Schulen ihrer Wahl zu erkunden. Die Stadtschule bot einen
Rundgang zu ihren Energiestationen, zeigte ihre Erfahrungen mit dem
Schulgarten, stellte die Schülerfirma vor und die damit verbundenen
Vermarktungsstrategien der Stadtschule. Die Besucher erfuhren auch, dass
sich hinter dem Begriff „Klassenzimmer am Fluss" ein ansehnliches Angebot
für Schüler zu praktischen Bestimmungen vor Ort verbirgt. Die Gäste der
Julius-Rodenberg-Schule erlebten zu Beginn ein von Grundschülern selbst
verfasstes Theaterstück nach einer afrikanischen Märchenvorlage, dass in der
Projektwoche „Wir sind Kinder einer Welt" entstanden ist. Außerdem bekamen
die Besuchereinen Überblick über die vielen Aktivitäten der Grundschule, die
sich unter anderem durch die Teilnahme am Bildungsprogramm „Comenius" und
durch die Teilnahme am niedersächsischen Qualitätsnetzwerk auszeichnet. Als
besonderer Schwerpunkt wurden anhand einer „Trainingsspirale" Erfahrungen
mit der Methodenschulung der 3.Klassen nach Klippert dargestellt.
Foto:pd |