Sally Perel zu Gast in der Stadtschule Rodenberg

         
   

Die Redaktion des Jahrbuches schreibt:

Für die neunten und zehnten Klassen der Haupt- und Realschule fand am Donnerstag den 19. Juni eine aufregende Geschichtsstunde der ganz anderen Art statt.
Bei uns zu Gast war, bereits zum dritten Mal, der Zeitzeuge Sally Perel. Perel ist Jude und lebte zu Hitler Zeiten als angeblicher Volksdeutscher unter den Nationalsozialisten. Damals war er 14 Jahre alt.

         
   

 

Info          
 

 

Perel ist mittlerweile 83 Jahre alt und wohnt in Israel. Er kommt vier Mal im Jahr nach Deutschland und besucht hier seine ehemaligen Freunde und Kameraden oder berichtet wie bei uns über seine Zeit als Hitlerjunge vorwiegend in Schulen.
Die 9. und 10. Klassen unserer Schule hatten sich im Geschichtsunterricht mit Sally Perels Bestseller „ Ich war der Hitlerjunge Salomon“ auseinander gesetzt und alle die Romanverfilmung als Videofilm gesehen.

         

Der Film und dann auch noch der Autor als Zeitzeuge beeindruckten die Schülerinnen und Schüler sehr. Sie hörten sehr aufmerksam seinen frei vorgetragenen Erzählungen zu und stellten anschließend unter anderem auch die Frage, was im Film der Wirklichkeit entsprach. „Der Film ist ein Film und die Wirklichkeit ist ja spannend genug“, sagte Herr Perel daraufhin.

 

Bei einer anschließenden Autogrammstunde standen viele Schüler an, um sich das gerade gekaufte Buch signieren zu lassen.

Herr Perel schrieb in jedes Buch eine persönliche Widmung mit Namen und „Shalom“.

         
             
   




Erinnerung heißt Leben

Für die Schülerschaft
der Stadtschule Rodenberg

Shalom

gez. Sally Perel


         
   


Vor seiner nächsten Lesung in Obernkirchen fand eine kleine Kaffeepause in der Bücherei statt.
Hier schrieb Herr Perel Worte auf diese Tafel für die Schülerinnen und Schüler der Stadtschule.
Sobald die Umbaumaßnahmen beendet sind wird sie in der Schule im Rahmen einer Dokumentation präsentiert werden.

         
     

SN vom 02.08.2008