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Eine „Schule für alle Schüler“, in der gefördert und gefordert wird,
bereitet die Planungsgruppe für die künftig
Integrierte Gesamtschule (IGS) Rodenberg vor.
Das Ganztagskonzept steht ebenso wie das Raumkonzept, das Leitbild ist
formuliert und die Ausarbeitung der Qualitätsstandards steht vor dem
Abschluss.
RODENBERG.
Eltern, Lehrer aus unterschiedlichen Schulen, Schüler und engagierte
Personen aus anderen Bereichen sind in der 30-köpfigen Planungsgruppe dabei,
die Stadtschule Rodenberg zur IGS umzuplanen.
Sie leistet die Vorarbeit |

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für
die offizielle Planungsgruppe, die von den Schulbehörden zum 1. Februar
eingerichtet werden wird, wie Stadtschulleiterin Brigitte Naber erklärt.
„Wir sind mitten im Planungsprozess“. „Eine völlig neue Schule“ entstehe,
sagt Naber, „wir wechseln nicht nur das Türschild aus“.
Die
völlig neue Schule wird künftigen Fünftklässlern aus den Samtgemeinden
Rodenberg und Nenndorf offen stehen sowie im erweiterten Bezirk denjenigen
aus der Samtgemeinde Lindhorst. Als Integrierte Gesamtschule unterrichtet
die Rodenberger Einrichtung Schüler mit allen Empfehlungen. Mit dem ersten
Gesamtschuljahrgang werden auch neue Lehrer an die Schule kommen, da
entsprechend auch Gymnasiallehrer zur Verfügung stehen müssen. Die
Jahrgänge, die vor 2009 an die Stadtschule kamen, werden als Haupt- und
Realschüler sukzessive ausgeschult, sodass IGS-Jahrgang für IGS-Jahrgang in
den kommenden Jahren nachwächst. Eltern aus den Samtgemeinden Nenndorf und
Rodenberg, die weiterhin die klassischen Schulen der Dreigliedrigkeit
bevorzugen, können ihre Kinder zur Haupt- oder Realschule nach Lindhorst
schicken respektive zum Gymnasium.
Naber bietet allen Eltern, die noch Beratungsbedarf haben, an, sich in der
Schule oder bei der Elterninitiative beraten zu lassen, Telefon (0 57 23) 9
46 20. Besonders auch inhaltliche Fragen zur Konzeption werden beantwortet.
Die Planungsgruppe hat dazu bereits detaillierte Vorstellungen entwickelt.
Die Mitglieder stehen mit bereits bestehenden IGS in Kontakt, um aus deren
Erfahrungen zu schöpfen. Fortbildungen unterstützen die Lehrer, künftige
Anforderungen zu erfüllen. Naber kann dabei auf das „motivierte Kollegium“
der Stadtschule zählen.
Ziel ist es,
künftig Fächer sinnvoll zu vernetzen, um kooperatives und differenziertes
Lernen zu gewährleisten. „Wir haben sieben Qualitätsbereiche entwickelt",
sagt Stadtschullehrer Harald Korte. Dazu gehöre individuelles Lernen und die
Kompetenzenentwicklung der Schüler zu stärken ebenso wie deren
Zukunftsgestaltung und Berufsperspektiven zu entfalten. Eine Schulkultur, in
der Schüler sich wohlfühlen und als Menschen mit unterschiedlichen Stärken
begriffen werden, wird angestrebt. „Fordern und Fördern" der Talente soll
die fachlichen und sozialen Kapazitäten der Schüler ausbauen.
Dafür beantragt die Schule eine teilweise offene Ganztagsschule, die an drei
Nachmittagen ein verlässliches Angebot
vorhält. Verpflichtender Fachunterricht, freiwillige und verbindliche
Arbeitsgemeinschaften sowie der unterlegte Forder- und Förderzeitraum mit
Arbeits- und Übungsstunden sollen ineinander greifen. Dabei will die
Planungsgruppe die bereits bestehenden Kompetenzen der Schule nutzen. „Wir
haben die Chance, die guten Dinge der Schule mit aufzunehmen und ein eigenes
Profil zu entwickeln", fasst Naber den Prozess zusammen. bab |