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Schaumburger Wochenblatt vom 13.12.2008 |
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150 Schüler sportlich aktiv für Partner-Schule
Stadtschule Rodenberg veranstaltet 10. Spendenlauf |
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RODEN BERG (pd). Es ist seit vielen Jahren Tradition an der Stadtschule Rodenberg, in der Adventszeit gleich mehrere Aktionen für hilfsbedürftige Kinder in der Welt durchzuführen. Dazu gehören das Weihnachtsbasteln und der anschließende Verkauf der kindlichen Kunstwerke auf dem Rodenberger Weihnachtsmarkt, der alle zwei Jahre stattfindende Weihnachtsbasar im Schulzentrum und der Sponsorenlauf am Heimatmuseum. Beim Spenden - Lauf zugunsten zweier Dorfschulen in Tansania und eines Projektes für Straßenkinder der Stadt Nairobi in Kenia waren diesmal über 150 Stadtschüler der 5., 6. und 7. Klassen mit dabei. |
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Einige der Jungen und Mädchen laufen sogar mehr Runden, als vorher mit ihrem Sponsor ausgemacht |
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Seit etwa sechs
Jahren besteht eine Schulpartnerschaft zwischen der Stadtschule Rodenberg
und der Mseki - Primary - School in Tansania. Das Jugendrotkreuz unter
Leitung von Friedrich Angerstein unterstützt ebenfalls seit vielen Jahren
diese afrikanische Dorfschule. Mit den Spenden wurden in den vergangenen
Jahren Schulbücher und Musikinstrumente, Stoffe und Nähmaschinen für die
Schüler, Werkzeuge und Holz für den Bau von Schulbänken angeschafft und ein
kleiner schulischer Werkraum ausgestattet. Die Lehrer in Mseki versuchen
ihren Schülern eine „kleine Berufsausbildung" zu geben. Ein großer Erfolg
für die hygienischen Verhältnissein der Schule war auch der durch die
Spenden ermöglichte Bau zweier Latrinen. Damit kein Ungleichgewicht zwischen
benachbarten Dorfschulen entsteht, helfen die Schüler der 5. bis 7. Klassen
mit den gesammelten Spenden seit zwei Jahren einer weiteten Schule in
Njamkondo. Zwischen den afrikanischen Schülern dieser Schule und den
Rodenberger Schülern einer 9. Klasse hat sich inzwischen eine intensive
Brieffreundschaft entwickelt. Außerdem möchte die Rodenberger Schule mit dem
Erlös ein Projekt der Kindernothilfe für Straßenkinder in den Slums von
Nairobi in Kenia unterstützen. In den Slums gehen die wenigsten Kinder zur
Schule, weil die Eltern dafür kein Geld haben oder die Kinder mitverdienen
müssen. Zusammen mit der |
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Der Lauf für einen guten Zweck auf dem Burgwall rund um das Heimatmuseum in Rodenberg jährte sich in diesem Jahr zum zehnten Mal. Im Vorfeld des Laufes hatten sich die Schüler im Familien und Bekanntenkreis oder unter den Lehrern Sponsoren gesucht, die bereit waren, für jede gelaufene Runde auf dem Burgwall einen bestimmten Geldbetrag zu spenden. Die Rundenzahl wurde vorher mit dem Sponsor abgesprochen. Für die Schüler ist die Teilnahme am Lauf freiwillig. Es war bewundernswert, mit welchem Engagement die Schüler trotz des schlechten Wetters dabei bei waren. |
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Einigen Schülern macht das Laufen so viel Spaß, dass sie noch ein paar Runden mehr gelaufen sind, als mit dem Sponsor vereinbart. Zur Stärkung gab es wieder heißen Früchtetee sowie Apfel und Mandarinen. Organisiert wurde der Lauf von den Lehrkräften Marlies Berndt-Büschen und Elke Dehne. Die Durchführung der Veranstaltung wurde von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen unterstützt. Foto:p |
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Alle Schülerinnen und Schüler sind vom Startschuss an mit großem Eifer dabei |
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