Theaterfreizeit auf dem Bückeberg vom 13.2.-15.2.08
(Auszug aus dem Jahrbuch 2008)

 
 

 Von Isabell Michaelis (10R3)

 
   

Wir sind mit dem Bus um 9.30 Uhr in Rodenberg abgefahren. Schon im Bus waren wir in erwartungsvoller Stimmung. Nach ca. einer halben Stunde, kamen wir endlich an der Jugendherberge an. Unsere Zimmer konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht besetzen. Nachdem wir von den Putzfrauen attackiert wurden, räumten wir freiwillig das Feld.
Im Aufenthaltsraum begann das Kennen lernen unter einander in der Leitung von Frau Hess, einer ausgebildeten Theaterleiterin, die im Bereich Hameln tätig ist und uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Zuerst hielten einige von uns sie verrückt, insbesondere Julia, da sie Angst vor ihr hatte, aber später wurde uns klar, dass sie mit ihrer verrückten Art einfach nur genial ist und uns alle damit sehr beeindruckte.

 
   

Der Tagesplan verlief folgendermaßen: 8.00 Uhr Frühstück, danach Gesangs-, Theater- oder Textproben, dann um 12.00 Uhr Mittag essen, danach dann wieder Proben, zwischendurch evtl. ein bisschen Freizeit. Um15.00 Uhr gab es dann Kaffee. Nachdem Kuchen, gab es für jeden erst einmal Freizeit und kurz danach gingen die Proben weiter.

 
     
   

Das Abendessen folgte dann um 18.00 Uhr und danach hatte jeder den Abend frei zur Verfügung.
Natürlich kamen die Abende immer am besten an.

 
     
   

Natürlich hatten wir nicht nur unsere Freizeit für uns. Wir sind am ersten Tag mit Frau Petrovic und Herrn Gümmer spazieren gegangen. Einige von uns dachten, wir würden einfach nur in den Wald gehen, doch da täuschten sie sich. Frau Petrovic ging mit uns in den nahe liegenden Steinbruch. Dort verlangte sie von uns mal so laut wie es geht zu brüllen, damit wir später auf der Bühne nicht zu leise sprechen. Es war sehr lustig dort, denn wir standen auf der einen Seite und Frau Petrovic, Herr Gümmer und die Techniker auf der anderen und haben jede Rolle einzeln aufgefordert, etwas aus ihrem Text so laut zu sagen, dass es jeder auf der anderen Seite gut verstehen konnte.
Auf dieser Freizeit haben wir alle sehr viel gelernt und es hat alles sehr viel Spaß gemacht.
Wir Zehnt-Klässler sind alle sehr berührt, dass es diese Freizeit für uns nicht mehr gibt.