Schaumburger Nachrichten vom 06.03.2009

   
  Kulturforum eröffnet Ausstellung
Kleine Künstler kommen groß raus
 
 


Bad Nenndorf. Mit viel Applaus hat das Kulturforum seine siebte Kinderkunstausstellung im „Curanum“ eröffnet. 125 Kunstarbeiten sind bis zum 12. Juni in der Seniorenresidenz zu sehen. Die Besucher dürfen die schönsten Bilder küren.

Ein wenig ging es bei der Eröffnung der Kinderkunstausstellung zu wie auf einem Hühnerhof. Aber das lag nicht daran, dass die vielen jungen Gäste wild durcheinander gackerten. Vielmehr hatte sich die gesamte Apelerner Grundschule das Thema „Hühnerhof“ als Gemeinschaftswerk vorgenommen. Das Ergebnis macht sich nun im Foyer breit.

 

„Rap-Hühner“ im „Curanum“: Der Chor der Julius-Rodenberg-Schule amüsiert die Gäste zur Eröffnung der Kunstausstellung im Foyer.
 

  Buntes Federvieh und andere Tiere aus Pappmachee bevölkern das „Curanum“ überall auf dem Boden und den Möbeln. Entsprechend hatte Musiklehrerin Gerti Johnson das Apelerner Motto auch für die musikalische Begleitung gewählt. Unter ihrer Regie trug der Chor der Julius-Rodenberg-Schule zunächst klassische Hühnerlieder vor, danach tauschten die jungen Sänger die braven grünen Schärpen aus gegen coole Sonnenbrillen und Baseballkappen, die Dritt- und Viertklässler verwandelten sich zur Freude der gut 200 Zuhörer in „Rap-Hühner“.

Johnson gehört seit dem Start bei der Ausstellung 1998 quasi zum Inventar wie Künstlerin Marga Falkenhagen-Grabowski und Organisatorin Hannelore Krage vom Kulturforum. Letztere bedankte sich bei "Curanum"-Chefin Gisela Steege-Fischer, alle zwei Jahre in dem Haus zu Gast sein zu dürfen.

Das Kulturforum wolle die Kreativität und außerschulische Anerkennung der Kinder fördern, meinte Krage. Die Ausstellung diene als Forum für die künstlicheren Leistungen. Außer den Grundschulen in Bad Nenndorf, Haste, Rodenberg und Apelern haben sich auch die Förderschule und die Stadtschule Rodenberg beteiligt. Nur das Gymnasium fehle in diesem Jahr bedauerte Krage, die sich bei den Rektoren, aber vor allem bei den Kunstlehrern für die zusätzliche Arbeit, die Schüler zu betreuen und die Bilder auszuwählen. Die Kinder lobte sie für den Mut, die Geduld, den Fleiß und das Können.
 
     

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SW vom 18.03.2009

 

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