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Schaumburger Wochenblatt vom 13.05.2009 |
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IGS-Anmeldungen: Es fehlen 180 Plätze Trotz drei neuer Gesamtschulen: Jeder vierte Bewerber abgelehnt |
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Zum kommenden Schuljahr starten kreisweit
drei neue Gesamtschulen - aber der Bedarf an IGS-Plätzen ist noch bei weitem
größer. Rund 180 Schüler müssen abgelehnt werden. Entsprechende
SN-Informationen über das gerade abgeschlossene Anmeldeverfahren hat
Kreisschuldezernentin Eva Burdorf gestern auf Anfrage bestätigt. KREIS SCHAUMBURG. An den künftig vier Gesamtschulen in Schaumburg sind insgesamt genau 550 Plätze vorhanden. Denen stehen aber rund 730 Anmeldungen von Viertklässlern gegenüber. Damit muss nach gegenwärtigem Stand der Dinge rund ein Viertel der Bewerber abgelehnt werden. „Es gibt nach wie vor zu wenig IGS-Plätze in Schaumburg", sagte Burdorf in einer ersten Bewertung. Die aktuellen Anmeldezahlen zugrunde gelegt, wäre der Bedarf zumindest für eine fünfte IGS gegeben. Sowohl in Rinteln als auch in Lindhorst ist der Wille zur Ansiedlung einer Gesamtschule vorhanden. Wie sich die Anmeldungen im Gebiet des Landkreises geographisch genau verteilen, wird im Schulamt gerade analysiert. Diese Erhebung soll ergeben, in welchen Teilregionen der Fehlbedarf besonders gravierend ist. Die umfassende Analyse soll nach Ankündigung von Burdorf im Schulausschuss des Kreistags am 27. Mai vorgelegt werden. Viele potentielle Gymnasiasten Deutlich mehr Anmeldungen als Plätze hat es erwartungsgemäß an den IGS in Stadthagen und in Rodenberg gegeben. „Wir hatten 65 Anmeldungen zuviel", teilte die Leiterin der künftigen IGS in der Deisterstadt, Brigitte Naber, auf Anfrage mit. Naber betonte, ein bemerkenswert hoher Anteil der Anmeldungen seien Kinder mit Gymnasialempfehlung. Für die IGS in Stadthagen bestätigte die Didaktische Leiterin, Bärbel Harmening, dass „eine sehr erkleckliche Zahl an Ablehnungen" habe erteilt werden müssen. An den künftigen IGS in Obernkirchen und in Helpsen ging das Verhältnis in etwa auf. Losverfahren abgeschlossen An allen vier Standorten sind die per Erlass genau festgelegten und für alle Standorte gleichen Losverfahren für die Vergabe der zur Verfügung stehenden Plätze abgeschlossen. Auf einer so genannten „Verteilerkonferenz" haben die vier Gesamtschulen die Schülerströme zudem optimiert. Seit Wochenbeginn erhalten die Eltern die Bescheide, morgen sollen laut Angabe der Behörde alle verschickt sein. Erziehungsberechtigte, die für ihre Kinder eine Abmeldung erhalten haben, steht der Weg des Widerspruch offen. STEFAN ROTHE |
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