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RODENBERG (pd). Die Generalprobe vor Fünft- und
Sechstklässlern verlief ohne große Probleme. Bei der Premiere im Forum der
Stadtschule Rodenberg honorierte das Publikum die Leistungen der
Jugendlichen vor und hinter den Kulissen mit viel Applaus. Mit dem Stück
"Wer bist denn du?" machte der Wahlpflichtkurs "Darstellendes Spiel" der 9.
und 10. Realschulklassen auf sich aufmerksam. Die nächste Vorstellung ist am
kommenden Mittwoch, 29. April, um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Sekretariat
der Schule.
Bevor die jungen Akteure bei der Generalprobe auf die Bühne traten, wandte
sich die verantwortliche Lehrerin Susanne Petrovic-Farah an die Zuschauer.
Sie bat um wohlwollenden Applaus auf der einen, und um den Verzicht auf
hämisches Gelächter oder störende Zwischenrufe auf der anderen Seite.
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Sie
klärte die neugierigen Zuschauer darüber auf, dass bei den jungen
Schauspielern einige dabei wären, die noch nie auf einer Bühne gestanden
hätten und daher besonderes Wohlwollen verdient hätten.
Der Appell verhallte nicht ohne Wirkung. Die meiste Zeit verfolgten die
Jungen und Mädchen im Zuschauerraum die Aufführung mit großer Aufmerksamkeit
und Spannung. Die Leistungen der Schauspieler auf der Bühne und das Agieren
der vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund beeindruckte das Publikum.
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Am Ende gab es viel Beifall für die Schauspieler, die Souffleusen, die
Kulissenbauer, die Tontechniker. Das Stück "Wer bist denn du?" von Peter
Haus handelt von dem Mädchen Sarah, das in eine neue Klasse kommt und dort
um Anerkennung kämpfen muss. Sie ist "anders" als die anderen. Sie ist nicht
nach der neuesten Mode gekleidet, spielt Geige und kann in der Schule mit
einigem Fachwissen auftrumpfen. Grund genug für die wortführende
Mädchenclique in ihrer Klasse, sie als Außenseiterin abzustempeln. Um als
"cool" zu wirken, schreckt Sarah auch vor Drogenkonsum nicht zurück. Am Ende
gibt es – natürlich – ein Happy End. Das Stück hat zwar einen ernsten
Hintergrund, wird aber durch humorvolle Details und fetzige Musik gelungen
aufgelockert. Langeweile kommt nie auf. Bei der Stückauswahl hatten die
Schüler des Kurses ein entscheidendes Wort mitzureden. Im ersten
Schulhalbjahr wurde viel Zeit darauf verwandt, die Szenen zu entwickeln und
wachsen zu lassen. Während einer Theaterfreizeit auf dem Bückeberg im
November 2008 wurden alle Fragmente zu einem ganzen zusammengesetzt.
Dann folgte die intensive Vorbereitungsarbeit. Ganz im Hinterkopf haben die
Akteure auch die Bewerbung um den "Kulturpreis Schultheater 2009", den die
Schaumburger Landschaft ausrichtet. Künstlerisch und technisch unterstützt
wurde das Projekt wie auch schon bei früheren Theaterarbeiten von den
Schülern der Kunstkurse und der Bühnentechnik-AG der Schule. Foto:pd
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