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Schaumburger Nachrichten vom 01.05.2009 |
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Rodenberg / Ortsverein leistet 8684 Stunden DRK das ganze Jahr aktiv |
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Rodenberg. Auf arbeitsreiche Monate blickt in diesen Tagen der Ortsverein des DRK zurück. „Das Jahr 2008 war wieder gefüllt mit Aktivitäten“, bestätigte die Vorsitzende Doris Angerstein am Sonnabend während der Jahresversammlung im Hotel Stockholm. 8684 Stunden haben die 48 ehrenamtlichen Helfer im vergangenen Jahr unentgeltlich zum Wohle der Menschen geleistet. Außer den fünf Blutspendeterminen, zu denen 687 Teilnehmer kamen, hielten die Mitarbeiter das Seniorenfrühstück, die Klön- und Spielnachmittage sowie die Festivitäten der Stadt und der Martinimarkt auf Trab. Hinzu kamen Fahrten, etwa die wöchentliche Tour zur Ith-Therme oder Theaterbesuche sowie Kranken- und Altenbesuche. |
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Die DRK-Vorsitzende Doris
Angerstein (Mitte) |
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Auch die Zusammenarbeit mit anderen Ortsvereine sei nicht zu kurz gekommen, sagte Vorsitzende Doris Angerstein. Nicht zuletzt wurde Zeit in die Ausbildung des Nachwuchses investiert. Dabei beschränkte sich der Verein keineswegs auf das Jugendrotkreuz, das – wie Jugendleiter Frederik Callier bekannt gab – mit 5432 Stunden ebenfalls sehr aktiv war. Vielmehr ging das DRK mit seinem Schulsanitätsdienst einmal mehr in die Kindergärten und Schulen und bot dort so genannte „Was ist wenn“-Kurse an, bei denen schon ganz Kleinen spielerisch vermittelt wird, wie man sich in einem Notfall zu verhalten hat. 418 Schüler haben dabei nach Aussagen von Fred Angerstein dabei die Grundzüge der Ersten Hilfe gelernt und zugleich einen Einblick in die Arbeit des DRK erhalten. Dabei sehen die DRK-Mitarbeiter das Ganze keineswegs als bloßes Pflichtprogramm an. Ganz im Gegenteil: „Die Arbeit macht unheimlich viel Spaß“ und sei zudem mit „viel Erfolg“ verbunden, sagte Fred Angerstein. Dass die Nachwuchsarbeit längst Früchte trägt, zeigt der Blick in die Reihen des Jugendrotkreuz des Ortsvereins. 28 Kindern und Jugendliche zählt die Einrichtung inzwischen. Die Jüngsten sind gerade sechs Jahre alt, die Ältesten um die 15. Dabei gehe es keineswegs nur um Erste Hilfe, bestätigte Frederik Callier. In beiden Gruppen werde auch viel gespielt, gebastelt und gekocht. Zudem unternähmen sowohl die Jüngeren als auch die Älteren regelmäßig Ausflüge. Angerstein sprach allen Helfer ein „ganz, ganz herzliches Dankeschön“ aus. Ohne die vielen Freiwilligen wäre die Arbeit nicht möglich, sagte sie. Dabei käme der Ortsverein ohne Finanzspritzen aus. „Alle diese Aktivitäten und Hilfsaktionen laufen ohne Zuschüsse von Stadt oder Kreis“, bestätigte sie. „Darauf sind wir im Vorstand wirklich stolz.“
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