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Rodenberg. Priorität für die Schaumburger Schulen symbolisiert für
Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier der Umbau der Stadtschule in Rodenberg
und die Investitionen in Förderschule und Kreissporthalle. Den
Erweiterungsbau der Stadtschule in apfelgrün übergab der Kreis am Dienstag
bei einer Feierstunde.
„Welcher Schulträger ist sonst noch in der Lage, so zu klotzen, wie wir das
hier tun?“, fragte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier bei der Feier zum
Abschluss der Bauarbeiten an der Stadtschule. Der Chef der Kreisverwaltung
summierte beeindruckende Millionenprojekte, die an dem Schulstandort
umgesetzt werden. Mehr als sieben Millionen Euro investiere der Kreis in
Rodenberg. Der Umbau an der Julius-Rodenberg-Schule für den Einzug der
Förderschule und der Neubau einer Kreissporthalle zeigen ebenso wie der
Umbau der Stadtschule für Schöttelndreier, dass der Landkreis die Priorität
auf Schule und Bildung setze.
In den Umbau der Stadtschule habe der Kreis 2,4 Millionen Euro investiert
und damit sei die Modernisierung noch nicht zu Ende. Schöttelndreier
versprach, zusätzlich 320 000 Euro in die Modernisierung der
Fachunterrichtsräume zu stecken. Obwohl der Umbau der Stadtschule acht neue
Unterrichtsräume, zwei zusätzliche Gruppenräume, einen neuen
Fachunterrichtsraum und ein Beratungslehrerzimmer gebracht hat, reichen die
Kapazitäten noch nicht aus. Das ergebe sich unter anderem durch die
Landesvorgabe, das die neue IGS fünfzügig zu sein habe. „Das schafft jetzt
schon weder Raumprobleme und Raumbedarf“, so Schöttelndreier. Als Abhilfe
würden drei Containerklassen aufgestellt, die sich im Inneren durch nichts
von normalen Unterrichtsräumen unterschieden.
Schöttelndreier will in der Fünfzügigkeit der IGS keinen Dauerzustand sehen
und setzt bei der Behebung der Raumnot deshalb auf mobile Klassen. Er
betonte, „dass wir als Schulträger für die Abschaffung der Fünfzügigkeit
kämpfen werden“ und für die Einrichtung einer weiteren IGS eintreten. „Wir
haben 180 Plätze zu wenig“, sagte er über den Bedarf an IGS-Plätzen.
Auch Stadtschulleiterin Brigitte Naber erkennt das Engagement des Kreises
beim Umbau als Zeichen, dafür, dass dem Kreis Schule, Schüler und
Schulentwicklung wichtig sind. Außerdem lobte sie die Zusammenarbeit und den
Verlauf der Maßnahme. „Ich habe in Hannover auch schon eine Schule mit
umgebaut, da liefen die Dinge etwas anders." Ebenso wie Schöttelndreier
lobte sie Planer und Handwerker.
Beim Schulrundgang mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Institutionen und
Betrieben, war zu sehen, dass noch die eine oder andere kleinere Baumaßnahme
ansteht. Die neuen Räume sind aber bezugsfertig. Die fünften und sechsten
Klassen haben unter Leitung von Marlies Berndt-Büschen bereits ihre
Außenstelle an der Grundschule verlassen und sind an die Suntalstraße
gezogen. Außen und innen ist die neue tragende Farbe apfelgrün. Freundlich
und hell präsentiert sich der Erweiterungsbau den neuen Generationen, die ab
Sommer als IGS-Schüler dort unterrichtet werden. Ein neuer Abschnitt, der
die die Veränderung der äußeren und inneren Architektur symbolisiert, meint
die Schulleiterin. bab
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