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Rodenberg. Die
Stadtschule und die BBS Stadthagen haben ihre Zusammenarbeit besiegelt. Mit
der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zum PS-Pro-Verfahren
wollen beide Schulen noch intensiver auf die Diagnose der individuellen
Schülerbegabungen setzen.
„Es muss schon klar sein: Das ist ein Stück Geschichte, die wir hier
schreiben“, sagte BBS-Schulleiter Jürgen Steltner bei der Unterzeichnung des
Kooperationsvertrages zwischen der Rodenberger Stadtschule und der
Berufschule. Eine absolute Win-win-Situation für Schüler, Schulen und Lehrer
sei mit der Zusammenarbeit
im PS-Pro-Verfahren gegeben. |
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Mit diesem „Persönlichen Stärkeprofil-Verfahren“ ermitteln die Schulen durch
dafür erarbeitete praktische Tests Talente, Begabungen und Veranlagungen der
Schüler. In den BBS ist das Verfahren am Berufs- und Förderzentrum (BFZ)
angesiedelt. Bei der Wahl von Ausbildungsgängen, Beruf und Arbeitsplatz soll
dies der optimalen Orientierung für die Schüler dienen. Das PS-Pro-Verfahren
soll außerdem helfen, die Abbrecherquote in den Bildungsgängen zu senken.
Hunderte Schaumburger Schüler durchlaufen diese Tests im BFZ künftig
jährlich. Die Stadtschule in Rodenberg nimmt dem BFZ einige Arbeit ab, weil
dort das Verfahren im eigenen Hause angewendet werden kann.
„Verursacher dieser Kooperation“ sei eigentlich Wilfried Mühlenhoff,
erinnerte Stadtschulleiterin Brigitte Naber an die Anfänge der Diagnostik.
Der ehemalige Prüfungsausschussvorsitzende bei der IHK und außerschulischer
Berater hat vor rund sechs Jahren der Stadtschule die Methodik, die zum
PS-Pro-Verfahren führte, schmackhaft gemacht. Mehrere Lehrer schulten sich
daraufhin größtenteils in ihrer Freizeit für die Diagnostik. Anna-Maria
Bornemann, Leiterin des BFZ, ist von dem PS-Pro-Verfahren angetan. Sie
berichtete bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages von bereits
erkennbaren Erfolgen. Sowohl Ausbilder und Betriebe als auch Schüler und
Auszubildende selbst stellten fest, dass die Ergebnisse der Tests und die
Findung des richtigen Berufsprofils konvergieren.
Bornemann
wies darauf hin, dass die BBS auch über den beurkundeten Vertrag hinaus ihre
Hilfe anböten. So könnten die Werkstätten Material für die Umsetzung der
Tests in der Stadtschule liefern. Die Einzelheiten der künftigen
Zusammenarbeit wurden von den jeweiligen PS-Pro-Lehrer-Teams bei einem
Grillabend besprochen. „Wir wollen nicht nur arbeiten, sondern auch feiern“,
sagte Naber, die Zusammenarbeit solle nicht nur theoretisch, sondern auch
praktisch ihren Ausdruck finden. |