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Träume nicht dein Leben - lebe deine Träume." Das gab Brigitte Naber,
Leiterin der Stadtschule in Rodenberg, den 143 Schülern mit auf den Weg, die
gestern mit Haupt-, Realschul- respektive erweiterten Realschulabschluss die
Bildungseinrichtung in eine ungewisse Zukunft verließen.
RODENBERG. Auch wenn der „Spiegel" inmitten von Finanz-, Umwelt-,
Bildungs- und Globalisierungskrise von einer „Generation der Krisenkinder"
schwadroniere und die vielen Probleme Angst machten „Angst ist ein
schlechter Begleiter", mahnte Naber. Umso wichtiger sei es, lass junge
Menschen laut jüngsten Umfrageergebnissen offenbar dennoch positiv in die
Zukunft schauen würden. Die Menschen haben Vertrauen in ihre eigenen Stärken
und werden ihr Glück finden." In diesem Zusammenhang verglich die
Schulleiterin die Schüler mit Pinguinen und das war keinesfalls abwertend
gemeint. Denn von denen könne man reichlich lernen, wie sie in Anlehnung an
die profunden Erkenntnisse Eckart von Hirschhausens skizzierte: Der
Kabarettist und Mediziner hat den unbeholfen watschelnden,
unproportionierten Vogel trotz seiner leinen Flügel sowie seiner Taillen und
Knielosigkeit zum Vorbild erkoren: Der Pinguin ist keine Fehlkonstruktion
der Natur, kein Looser, sondern ein perfekter Schwimmer und zehnmal
windschnittiger als ein Porsche. Ergo: „Der Pinguin sucht das Wasser, das
ist sein Element. Denn dort kann er seine Stärken zum Tragen bringen." Man
solle nicht seine Schwächen verstärken, fordert Naber, sondern seine Stärken
ausbauen. „Also, findet Euer Wasser!"
Die Klassenlehrerinnen Hilma Schröter-Wiedenbrügge und Gesa Zajonc
erinnerten in ihren Abschiedsworten an Ausflüge in Museen, Ausstellungen und
den Heidepark, an Theaterbesuche, den Kampf mit den Widrigkeiten der
Trigonometrie, der Mendel'schen Gesetze, der gebückten Beingrätschen und der
Ahnenreihe deutscher Kanzler. „Die Methodenpappen wurden immer dicker und
ihr immer schlauer", sagte Schröter-Wiedenbrügge. „Und Achtung! Das Lernen
hört nie auf - weder für Euch noch für uns."
Zum Abschluss gab es Urkunden und Präsente für besondere schulische
Leistungen und gemeinschaftsförderndes Verhalten. Mit einem Notenschnitt von
1,87 glänzte Sabrina Bredemeier als Nummer eins. Aber auch Patrick Scheller,
Florentina Krüger, Clarissa Reimers, Jacques Du Preez, Marius Watzlawek,
Rene Arija de los Rios wurden für ihre guten Noten geehrt. Durch ihr
soziales Engagement fielen Patrick Scheller, Dennis Mohme, Florentina
Krüger, Clarissa Reimers, Simon Bock, Xenia Pavlov, Daniela Perchalla und
Lara Flügge auf.
Für die Schülerschaft sagten Xenia Pavlov und Miriam Meyer auf amüsante
Weise auf Wiedersehen. So erinnerte sich Meyer beispielsweise schmunzelnd an
ungeliebte Lehrer-Worte am Freitagnachmittag kurz vor dem Wochenende. ,Ihr
könnt erst gehen, wenn es klingelt.' Wie ich das gehasst habe." Diesmal
musste sie nicht aufs Läuten der Glocke warten. ni
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