Schaumburger Nachrichten vom 16.09.2009

   
  Neues Engagement für 750 Schüler
 


Rodenberg. Einen neuen Namen, einen neuen Vorstand und eine neue Satzung hat der Förderverein der weiterführenden Schule in Rodenberg seit der jüngsten Mitgliederversammlung. Durch die Einführung der IGS hat der Verein auch neue Mitstreiter und neue Aufgaben
 

 
 

Die Zugpferde des Fördervereins: Heiko Seger (von links), Dirk Nagel, Birgit Jassner, Gudrun Rettky,
Ines Kuring, Brigitte Naber und Anne-Katrin Stemme.
 

  Förderverein der Stadtschule Rodenberg/ IGS Rodenberg“ lautet der neue vollständige Name des Fördervereins. Seit der Gründung im vergangenen Jahr sich auch die Mitgliederzahl positiv entwickelt. Wie Geschäftsführer Heiko Seger und Schatzmeisterin Gudrun Rettky in ihren Berichten ausführten. Von 38 Mitgliedern 2008 hat sich der Stamm auf 82 Mitglieder vergrößert.

Zwar waren von diesen lediglich 13 zur Versammlung gekommen, doch diese zeigten sich engagiert, auch Aufgaben im Verein zu übernehmen. So war es bei der Vorstandswahl nicht schwierig, Ersatz für die ausscheidenen Mitglieder zu finden. Einstimmig wurde der neue Vorsitzende Dirk Nagel gewählt, der den Posten von Ute Engelstädter übernahm. Auch Schriftführerin Gudrun Freuwört schied aus. Nachfolgerin wurde Birgit Jassner. Als Beisitzer stellten sich Anne-Katrin Stemme und Ines Kuring zur Verfügung. Mit Markus Müller hat der Verein auch einen zweiten Kassenprüfer gewählt.

Unter den Gewählten sind sowohl Eltern von Kindern der Haupt- und Realschule als auch des ersten IGS-Jahrgangs. Die neuen Gesichter im Vorstand werden aber nicht nur hinter den Kulissen tätig sein. Sie machten bei der Versammlung Zusagen, tatkräftige Hilfe an den Aktionen des Fördervereins anzubieten. Seger hatte gemeinsam mit Schulrektorin Brigitte Naber von den vergangenen Veranstaltungen berichtet. Die Teilnahme am Rodenberger Weihnachtsmarkt und die Organisation des Schülerflohmarkts wurden genannt.

Die Erlöse der Veranstaltungen und die Spenden, die der Verein einwirbt, kommen Schule und Schülern zugute. Die Mitfinanzierung der Medienausstattung gehört beispielsweise dazu, die Streitschlichter-Bank, die Geschenke für den neuen IGS-Jahrgang sowie Vogelhäuschen für den Umweltkurs. Doch auch das pädagogische Potenzial der Schule soll mit Hilfe des Fördervereins verbessert werden. Deshalb hat Seger eine geänderte Satzung vorgelegt, die einstimmig angenommen wurde. Diese ergänzt den Zweck des Vereins um die Bereitstellung von Mitteln an berufsfördernden Maßnahmen für Schüler und um die Unterstützung der Schule „durch die Bereitstellung von pädagogischen Fachkräften und Mitarbeitern“. Dazu gehört auch die zweckgebundene Einstellung dieser Kräfte, die über den Förderverein rechtlich möglich sei.

Die Anregung, den Vereinsbeitrag von mindestens zwei Euro pro Monat herunterzusetzen, wurde nach einigem Für- und Wider abgelehnt. Befreiungen und Ausnahmen in Härtefällen behält sich der Verein im Einzelfall aber vor.

Für die Schule mit ihren 750 Schülern bedankte sich Naber beim Verein. „Vieles, das sich an der Schule bewegt hat, wäre ohne Sie nicht möglich gewesen“, lobte sie als beratendes Mitglied den Geschäftsführenden Vorstand. bab
 
     

SW vom 02.10.2009

       
     

Förderverein

 

Zurück zum Pressespiegel