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Schaumburger Wochenblatt vom 21.01.2009 |
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Der Spezialist für Planungsarbeit |
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RODENBERG (pd). Der „Mann der Stunden- und Vertretungspläne" an der Stadtschule Rodenberg, Wolfgang Schaper, wurde jetzt von Schulleiterin Brigitte Naber für sein 40-jähriges Dienstjubiläum geehrt. In Anlehnung an eine seiner Hauptaufgaben bekam der 1. Konrektor außer der offiziellen Urkunde und Blumen einen „Goldenen Stundenplan" überreicht. Seit 26 Jahren ist Wolfgang Schaper an der Stadtschule tätig, seit dem letzten Sommer befindet er sich in Altersteilzeit. Der in Barsinghausen wohnende Pädagoge wurde schon zum Ende seines Studiums mit den Aufgaben eines Lehrers betraut. „Die brauchten damals unbedingt Lehrer und da hat man auch Studenten als Lehrer in den Schulen eingesetzt", erinnert sich Schaper heute. In Anlehnung an den Beginn seines Studium für das Lehramt mit den Fächern Mathematik, Physik und Biologie im Jahr 1969 kam Brigitte Naber zu dem Schluss, der Jubilar könne schon fast als „68er" bezeichnet werden. |
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Doch die Art, wie er
bis zum heutigen Tag seine Arbeit leistet, habe bei weitem nichts mit
Antiautoritärer Erziehung oder „Kuschelpädagogik" zu tun, ergänzte sie
gleich mit einem Augenzwinkern. Zu Beginn seiner Lehrerlaufbahn 1972 war
Schaper unter anderem am Ganztagsgymnasium und an der Orientierungsstufe in
Barsinghausen tätig. Gleich zum Einstieg war der frisch gebackene Lehrer
auch als Klassenlehrer eingesetzt worden. Seine Verbeamtung auf Lebenszeit
wurde 1975 wirksam. 1983 erfolgte der Wechsel an die Stadtschule nach
Rodenberg, wo er die Stelle als 2. Konrektor übernahm. Mit dem Weggang von
Jobst Hinrich Wöbbeking übernahm Schaper 1994 zunächst kommissarisch die
Stelle des 1. Konrektors, mit dem Abschied von Rektor Günter Voigt 1996
leitete der Jubilar die Schule kommissarisch, bis Horst Asche als
Schulleiter folgte. Nach den Worten von Brigitte Naber hat sich der
60-Jährige vor allem in den Feldern „Teamentwicklung" und „Coaching" über
das normale Maß hinaus eingesetzt. Aber auch bei der Organisation von
Schulfahrten, Ausflügen des Kollegiums oder Schulleiterfahrten sei der Rat
von Schaper stets gefragt gewesen. Seit 36 Jahren sei die Arbeit mit der
„Stecktafel", sprich Stundentafel, aber vor allem sein Metier. Ein „Nein,
geht nicht" habe sie in ihrer bisherigen Zusammenarbeit mit Schaper noch nie
gehört. „Sie sorgen für angemessene Vertretungen und dafür, dass es bei uns
warm bleibt", stellte Naber in Anspielung auf die computergesteuerte
Heizungsanlage der Schule fest, die ab und zu ihren Dienst verweigere. |
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