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RODENBERG (pd). Durch gravierende Veränderungen, die mit erheblichen
Investitionen von Seiten des Landkreises einhergegangen sind, hat Rodenberg
seinen Stellenwert als Schulstandort erheblich aufgewertet. Von Beginn des
Schuljahres 2009/2010 gibt es in der Stadtschule Rodenberg eine Integrierte
Gesamtschule (IGS) und wenigen Wochen hat die Förderschule mit dem
Schwerpunkt Geistige Entwicklung in direkter Angliederung an die Grundschule
ihre Arbeit aufgenommen. Da die Umbauten an den beiden Schulen im „laufenden
Betrieb" vorgenommen werden mussten, freuen sich Kinder, Eltern und Lehrer
über das Ende der Bauarbeiten. Die Zeiten von Baulärm, Staub und Provisorien
sind endlich vorbei. Die offizielle Einweihung der neuen Räume die die IGS
und die Haupt- und Realschule an der Suntalstraße war im Mai. Morgen folgen
die Feierlichkeiten für die neuen Räume der Förderschule.
Die Neuordnung des Schulstandortes Rodenberg ist nahezu abgeschlossen. Das
Ergebnis kann sich sehen lassen: In markantem Grün präsentieren sich sowohl
an der Stadtschule als auch am Schulgebäude der aus Bad Nenndorf umgezogenen
Förderschule die Außenfronten dem Betrachter. Längst haben die neuen Schüler
der IGS „ihre" Schule mit Begeisterung in Beschlag genommen. Das Schulleben
pulsiert, sowohl in den Klassenräumen als auch in den Köpfen der Kinder und
des Kollegiums. Schulleiterin Brigitte Naber, die sich mit ihrem Kollegium
mit großem Einsatz in das „Abenteuer Gesamtschule" gestürzt hat, freut sich
über das „neue Lernen" in den neuen Räumen mit den vielen
Gestaltungsmöglichkeiten. Die Erweiterung der Stadtschule ist im Juni 2008
in Angriff genommen worden. Nach knapp einjähriger Bauzeit waren acht neue
Unterrichtsräume, zwei Gruppenräume, ein Fachunterrichtsraum für Informatik,
ein Beratungslehrerzimmer, weitere Freizeitbereiche und ein neues
Lehrerzimmer so gut wie fertig. Auch die Cafeteria und die Mensa mussten Zug
um Zug vergrößert werden, um den Anforderungen des Ganztagsbetriebes gerecht
zu werden. Etwas mehr als zwei Millionen Euro hat sich der Landkreis die
umfangreichen Erweiterungsarbeiten kosten lasse„ Erwartungsvoll haben die
Jungen und Mädchen, die mit dem Umzug der „Förderschi le mit Schwerpunkt
Geistige Entwicklung" nach Rodenberg gekommen sind, ihre neue Schule
erobert. Die neuen Räume sind als Anbautrakt an das bestehende Gebäude der
ehemaligen Orientierungsstufe erstellt worden. Mit der Erstellung des
Erweiterungsbaus ist im Juli 2008 begonnen worden. Die Umbau- und
Sanierungsarbeiten an der Julius-Rodenberg-Schule sind im April dieses
Jahres gestartet.
1,7 Millionen Mark sind vorn Landkreis investiert worden: Für diesen Betrag
ist zum einen der Erweiterungstrakt mit drei Unterrichtsräumen entstanden.
Dazu sind Umbauten in den vorhandenen 29 Unterrichtsräumen der Grundschule
vorgenommen worden. Außerdem verfügt die Förderschule über zwölf
Küchenzeilen, zwei Lehrküchen, eine Mensa mit Küche, eine Aufzugsanlage und
drei Pflegebäder. Darüber hinaus waren umfassende Feuerschutzmaßnahmen im
alten Gebäude notwendig geworden. Um Klassenzimmer nutzbar zu machen, musste
das Dach angehoben werden. Und der Landkreis hat neue Toiletten für die
Grundschüler eingebaut.
Foto: pd
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