Schaumburger Wochenblatt vom 04.11.2009

   
  SCHULLANDSCHAFT IN RODENBERG HAT SICH VERÄNDERT:
IGS UND FÖRDERSCHULE SIND NEU

Standort aufgewertet/Baumaßnahmen so gut wie abgeschlossen
Geistige Entwicklung stellt den Förderschwerpunkt /„Abenteuer Gesamtschule" läuft
 

 

RODENBERG (pd). Durch gravierende Veränderungen, die mit erheblichen Investitionen von Seiten des Landkreises einhergegangen sind, hat Rodenberg seinen Stellenwert als Schulstandort erheblich aufgewertet. Von Beginn des Schuljahres 2009/2010 gibt es in der Stadtschule Rodenberg eine Integrierte Gesamtschule (IGS) und wenigen Wochen hat die Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung in direkter Angliederung an die Grundschule ihre Arbeit aufgenommen. Da die Umbauten an den beiden Schulen im „laufenden Betrieb" vorgenommen werden mussten, freuen sich Kinder, Eltern und Lehrer über das Ende der Bauarbeiten. Die Zeiten von Baulärm, Staub und Provisorien sind endlich vorbei. Die offizielle Einweihung der neuen Räume die die IGS und die Haupt- und Realschule an der Suntalstraße war im Mai. Morgen folgen die Feierlichkeiten für die neuen Räume der Förderschule.
Die Neuordnung des Schulstandortes Rodenberg ist nahezu abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In markantem Grün präsentieren sich sowohl an der Stadtschule als auch am Schulgebäude der aus Bad Nenndorf umgezogenen Förderschule die Außenfronten dem Betrachter. Längst haben die neuen Schüler der IGS „ihre" Schule mit Begeisterung in Beschlag genommen. Das Schulleben pulsiert, sowohl in den Klassenräumen als auch in den Köpfen der Kinder und des Kollegiums. Schulleiterin Brigitte Naber, die sich mit ihrem Kollegium mit großem Einsatz in das „Abenteuer Gesamtschule" gestürzt hat, freut sich über das „neue Lernen" in den neuen Räumen mit den vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Erweiterung der Stadtschule ist im Juni 2008 in Angriff genommen worden. Nach knapp einjähriger Bauzeit waren acht neue Unterrichtsräume, zwei Gruppenräume, ein Fachunterrichtsraum für Informatik, ein Beratungslehrerzimmer, weitere Freizeitbereiche und ein neues Lehrerzimmer so gut wie fertig. Auch die Cafeteria und die Mensa mussten Zug um Zug vergrößert werden, um den Anforderungen des Ganztagsbetriebes gerecht zu werden. Etwas mehr als zwei Millionen Euro hat sich der Landkreis die umfangreichen Erweiterungsarbeiten kosten lasse„ Erwartungsvoll haben die Jungen und Mädchen, die mit dem Umzug der „Förderschi le mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung" nach Rodenberg gekommen sind, ihre neue Schule erobert. Die neuen Räume sind als Anbautrakt an das bestehende Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe erstellt worden. Mit der Erstellung des Erweiterungsbaus ist im Juli 2008 begonnen worden. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten an der Julius-Rodenberg-Schule sind im April dieses Jahres gestartet.
1,7 Millionen Mark sind vorn Landkreis investiert worden: Für diesen Betrag ist zum einen der Erweiterungstrakt mit drei Unterrichtsräumen entstanden. Dazu sind Umbauten in den vorhandenen 29 Unterrichtsräumen der Grundschule vorgenommen worden. Außerdem verfügt die Förderschule über zwölf Küchenzeilen, zwei Lehrküchen, eine Mensa mit Küche, eine Aufzugsanlage und drei Pflegebäder. Darüber hinaus waren umfassende Feuerschutzmaßnahmen im alten Gebäude notwendig geworden. Um Klassenzimmer nutzbar zu machen, musste das Dach angehoben werden. Und der Landkreis hat neue Toiletten für die Grundschüler eingebaut.
Foto: pd

 

   
 

 

Der Anbau an die Grundschule vor seiner Fertigstellung. Das markante Grün sticht Ins Auge. Der Umzug der „Schule am Deister"
 von Bad Nenndorf nach Rodenberg
ist weitgehend abgeschlossen.

 
 

Große Aufregung herrschte
nach den Sommerferien bei der
Einschulung der ersten IGS-Kinder.

 

   

Junge Forscher den Realschule bei
Experimenten mit erneuerbarer Energie.

   
       
 

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