11. UNICEF – Lauf
für Kinder im Süd-Sudan und zwei Dorfschulen in Tansania,
durchgeführt von den 5. IGS – Klassen und den
6. und 7. Haupt- und Realschulklassen der Stadtschule Rodenberg

 
   

Es nahmen rund 180 Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Spendenlauf teil.
Die Kinder haben sich bei Eltern, Verwandten und Freunden Sponsoren gesucht,
die pro gelaufene Runde auf dem Schloswall 1,50 Euro spenden.

 
   

 
   

Der Edekamarkt in Rodenberg spendete als Erfrischung Mandarinen und die Futterkiste der Stadtschule hatte andere Leckereien und Getränke zur Stärkung der Läufer gespendet.

 
   

 
   

Wie auch in den vorigen Jahren waren die Schüler im Vorfeld schon an den Basteltagen im November und auf dem Rodenberger Weihnachtsmarkt durch den Verkauf ihrer Kunstwerke für Kinder in Afrika aktiv. Alle gesammelten Spenden fließen zwei Projekten in Afrika zu und dienen dazu, dort Kindern zu ermöglichen eine Schule zu besuchen.

 
   

 
   

Das Projekt vom Kinderhilfswerk UNICEF im Süd – Sudan, Mädchen in die Schule bringen, hilft bei der Einrichtung einfacher Dorfschulen speziell für benachteiligte Mädchen, bildet Lehrer aus, übernimmt Schulgebühren und Schulmaterial und schafft Bildungsangebote für besonders benachteiligte Kinder.
Der Süd-Sudan zählt zu den ärmsten Gebieten der Erde, 22 Jahre Bürgerkrieg und immer wiederkehrende Dürreperioden haben die Bevölkerung schwer getroffen. Mädchen werden oft schon als Zwölfjährige verheiratet, da der erzielte Brautpreis für die Familie eine wichtige Einnahmequelle darstellt. So haben ältere Mädchen oft jahrelang keinen Unterricht erhalten. Nur eine von zehn Frauen im südlichen Sudan kann lesen und schreiben.

Mit dem anderen Teil der Spenden möchten wir unsere Partnerschulen in Tansania, die Mseki-Primary-Schule und die Nyamkondo-Primary-Schule, weiter unterstützen. Die Spenden tragen dazu bei, dass immer mehr Kinder diese Schulen besuchen können und die Versorgung dieser Dorfschulen mit nötigem Unterrichtsmaterial weiter verbessert werden kann. Die Schülerzahl ist von anfangs 300 (2003) auf über 800 gestiegen. Es fehlt daher auch weiter an Schulbüchern. Auch gibt es nur 7 Lehrer, da die meisten Lehrer nicht aufs Dorf möchten.
Unsere diesjährige Spende soll den Schulen helfen, Landkarten, naturwissenschaftliches Anschauungsmaterial oder eine Schreibmaschine anzuschaffen. Stromanschluss gibt es für die Schulen noch nicht. Ein Generator ist zu kostspielig .
Zusätzlich möchten wir mit dem erlaufenen Geld eine Schulmahlzeit finanzieren, da viele Kinder infolge der Dürre in diesem Jahr an Hunger leiden. Die afrikanischen Kinder schreiben in ihrem letzten Brief von ihrem Hunger. In den vorigen Jahren konnten Werkstätten eingerichtet werden, in denen Nähen und Tischlern gelehrt wird, dafür würden die Schulen sich gerne Stoffe und Holz oder auch eine weitere Nähmaschine anschaffen (bisher drei gespendete Nähmaschinen für 800 Schüler). Außerdem konnten von unseren Spendengeldern zwei Latrinen in der Schule in Mseki gebaut werden, so dass sich die hygienischen Verhältnisse dort verbessert haben.

                                                  Frau Küchler-Dehne

 
       

SW VOM 16.12.09

 
       

SOZIALE PROJEKTE