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Schaumburger Nachrichten vom 12.01.2010 |
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Beifall für alle Finalisten Stadtschule beteiligt sich am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins |
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Rund 120 Schüler der sechsten Haupt- und Realschulklassen der Stadtschule Rodenberg haben sich am Vorlesewettbewerb beteiligt. Dieser wird jedes Jahr vom „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels" veranstaltet. |
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RODENBERG. Fünf Mädchen und ein Junge
qualifizierten sich für das Finale. Dana Breck (6R2), Telse Lyriacks (6R2),
Christoph Witt, (6R3), Maylin Pröpper (6H1), Laura Gutmann (6H2) und
Alexandra Schulze (6R1) haben den Vorentscheid überstanden und sind in die
Endrunde gekommen. Schulsiegerin der Hauptschule wurde Gutmann,
Schulsiegerin der Realschule Schulze. In der Vorrunde hatten die Klassen bis nach den Herbstferien Zeit, sich ein geeignetes Buch der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur auszusuchen und dieses zu lesen. Ende November begann dann in den einzelnen Klassen die Buchvorstellung und das Vorlesen einer vorbereiteten spannenden Textstelle. Wie Lehrerin Elke Küchler-Dehne mitteilt, seien die Vortragenden von der gesamten Klasse und ihren Deutschlehrern anhand von Kriterien wie Lesetechnik, Textverständnis und Textgestaltung beurteilt worden. Es sei zu beobachten gewesen, wie viel Freude den Kindern das Vorlesen und das Zuhören gemacht habe. Nebenbei hätten die Schüler einen Überblick über die Vielfalt der Buchinhalte bekommen. Von Fußball-, Freundschafts- und Tierbüchern bis zu Grusel- und Abenteuergeschichten sei alles vertreten gewesen. Da viele Kinder heute kaum noch lesen würden, erhofften sich die Deutschlehrer durch die vielfältige Buchvorstellung auch eine Motivation für das Lesen. Für die Beurteilung der Leistungen im Finale wurde eine Jury gebildet. Mitglieder waren die Deutsch-Fachbereichsleiterin Gesa Zajonc und die Deutschlehrer Wendy Sensch, Küchler-Dehne, Wilfried Knipping sowie die Schülervertreter Kautar Ben Abbou und Torben Sieg. Bewertet wurden Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis der Vorleser. Die gelungene Buchauswahl und das lebendige Vorlesen ihrer Texte habe jedem der sechs Teilnehmer anerkennenden Beifall der Zuhörer eingebracht. Erst mit dem Lesen des unbekannten Textes aus dem Buch „Biss zum Morgengrauen" von Stephanie Meyer habe daher die Entscheidung fallen können. Alle Beteiligten erhielten eine Urkunde und ein Buch als Anerkennung für ihre ausgezeichnete Leistung beim Vorlesen. Am 18. Februar werden die beiden Schulsiegerinnen als Vertreterinnen ihrer Schule am Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs teilnehmen. bab |
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