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STADTHAGEN (rp). Die Berufswahl ist eine Entscheidung, die das Leben
beeinflusst. Wer dabei einen Fehler macht, verliert schnell die Lust an der
Arbeit. Damit dies nicht passiert, hat die BBS Stadthagen 24 Lehrkräfte
Allgemeinbildender Schulen des Landkreises Schaumburg in 80 Stunden zu
Veranlagungsdiagnostikern persönlicher Stärkeprofilverfahren ausgebildet.
Die Finanzierung von 13.000 Euro hat die Sparkassenstiftung Schaumburg
übernommen.
Mit der Zusatzqualifikation könnten die Lehrer nun kompetent und passgenau
die Schüler an ihren Schulen hinsichtlich der beruflichen Orientierung
beraten. Dies erklärte Anna-Maria Bornemann, die das Projekt organisatorisch
betreut. Jeder getestete Schüler erhält in einem kurzen Beratungsgespräch an
der BBS eine individuelle berufliche oder schulische Empfehlung unter
Zugrundelegung seines persönlichen Stärkeprofils. |
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Mit diesen Unterlagen suchen die Schüler dann
zielgerichtet ihre Praktika und ihre berufliche Ausbildungsrichtung aus.
Dabei stehen ihnen künftig die frisch zertifizierten Lehrkräfte
fachkompetent und beratend zur Seite. Derzeit gibt es in Schaumburg 64
speziell ausgebildete
Beobachter. Das persönliche Stärkeprofil eines jeden Schülers aus den
Jahrgängen acht und neun wird in der BBS Stadthagen im Beratungs- und
Förderzentrum und teilweise auch in der Stadtschule Rodenberg von speziell
ausgebildeten Teams erstellt. Ziel des Projektes ist es, den Jugendlichen
bei der Suche nach dem richtigen Beruf zu helfen und dadurch falsche
Laufbahnentscheidungen zu vermeiden. Zusätzlich sollen auf diesem Weg die
Abbrecherquote sowie Fehlzeiten verringert werden. "Die Schüler sollen Spaß
an ihrem späteren Beruf haben", sagt Bornemann, die Berater hätten deshalb
eine wichtige Position.
Ausgebildet wurden die 24 Lehrer von Wilfried Mühlenhoff, der als
Privatdozent den Schulungsbereich der Veranlagungsdiagnostik betreut. "Es
geht nicht um das System, sondern um die Menschen dahinter", brachte der
Seminarleiter das Ziel auf den Punkt. Profitieren werden letzenendes nicht
nur die Schüler, sondern auch die Berufswelt von engagierten und motivierten
Mitarbeitern. Foto: rp
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