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Schaumburger Nachrichten vom 05.02.2010 |
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Schüler-Scouts: Erste Generation passt
auf Neuntklässler der Stadtschule Rodenberg sind ausgebildet, um Konflikte und Gedrängel im und am Bus zu bereinigen |
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Auch an der Stadtschule gibt es jetzt Schüler-Scouts, die für mehr Ordnung unter den Fahrschülern sorgen sollen. Mit Dienstausweisen ausgestattet und Ansprechpartnern unter Lehrern, Polizei und SVG-Personal sollen sie von der Haltestelle an für einen stressfreieren Nachhauseweg sorgen. RODENBERG. „Wenn man selbst mit dem Bus fährt, möchte man auch dass es aufhört", sagt Laura Matthias zu dem Gedrängel und Geschubse, das unter den Fahrschülern üblich ist. Sie ist eine von elf frisch ausgebildeten Scouts, unter denen aber nur zwei Mädchen sind. Unter den Jungs besitzt Jan Janecki bereits Erfahrung in puncto Deeskalation. Er hatte auch im Streitschlichter-Projekt der Schule mitgearbeitet. Er macht aber einen wesentlichen Unterschied fest: Bei den Streitschlichtern sei es so, dass die Schüler mit Problemen auf sie zukämen, die Scouts aber kommen sozusagen auf den Konflikt zu. |
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Schüler-Scouts, Lehrer, Ausbilder und Unterstützer wollen, dass die Heimfahrt der Stadtschüler im Bus entspannter wird. Jakobs |
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Und davon soll es nun viel weniger geben. Bereits an der Bushaltestelle sollen die Schüler dafür sorgen, dass es nicht zu brutalen oder gefährlichen Situationen kommt. Mit einem Ausweis ausgestattet können die Neuntklässler ihre Position belegen. Aber auch während der Fahrt sind Scouts im Bus wachsam. Zur Not hilft ihnen ein Busfahrer wie Andreas Kunze von der SVG. Er bestätigt, dass er im schlimmsten Fall berechtigt ist, einen Fahrgast auch an die frische Luft zu setzen. Doch in erster Linie dient die Ausbildung der Sicherheit, wie Markus Kamburis von der Polizeidirektion Göttingen erklärt. Er ist vorwiegend in der Fortbildung für Kollegen tätig, aber auch für Kommunikation und Verhaltenstraining und hat die dreitägige Ausbildung der 14 bis 17-Jährigen begleitet. Es gehe auch darum, Unfälle an den Haltestellen zu vermeiden, die durch das Gewühl am Bus passieren können. Vom Kommissariat Bad Nenndorf hat sich Michael Bolte den Schüler-Scouts angenommen, die auch ihn bei Problemen ansprechen können. Ebenso sind die Lehrer involviert, wenn es Konflikte gibt. Lehrerin Annemarie Matthias hat den ersten Scout-Jahrgang betreut. Die Räume für die Ausbildung hat das DRK an der Allee 9 zur Verfügung gestellt und auch die Sparkasse Bodenberg hat das Projekt unterstützt. Wie Morten Spenner von der Geschäftsstelle in Rodenberg erklärt, hat die Sparkasse die Ausweise finanziert und für die Verpflegung während der Schulung gesorgt. bab |
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