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Schaumburger Zeitung vom 10.02.2010 |
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Mit Ausweis und guten Kontakten zur Polizei
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Rodenberg (bab). Auch an der Stadtschule gibt
es jetzt Schüler-Scouts, die für mehr Ordnung unter den Fahrschülern sorgen
sollen. Mit Dienstausweisen ausgestattet und Ansprechpartnern unter Lehrern,
Polizei und SVG-Personal sollen sie von der Haltestelle an für einen
stressfreieren Nachhauseweg sorgen. „Wenn man selber mit dem Bus fährt, möchte man auch dass es aufhört“, sagt Laura Matthias zu dem Gedrängel und Geschubse, das unter den Schülern im Bus üblich ist. Sie ist eine von elf frisch ausgebildeten Scouts, unter denen aber nur zwei Mädchen sind. Unter den Jungs besitzt Jan Janecki bereits Erfahrung in puncto Deeskalation. Er hatte auch im Streitschlichter-Projekt der Schule mitgearbeitet. Er sieht aber einen wesentlichen Unterschied: Bei den Streitschlichtern sei es so, dass die Schüler mit Problemen auf sie zukommen, die Scouts aber gehen auf den Konflikt zu. Schon an der Bushaltestelle sollen die Schüler dafür sorgen, dass es nicht zu brutalen oder gefährlichen Situationen kommt. Aber auch während der Fahrt sind Scouts im Bus wachsam. Zur Not hilft ihnen ein Busfahrer wie Andreas Kunze von der SVG. Er bestätigt, dass er im schlimmsten Fall berechtigt ist, einen Fahrgast auch an die frische Luft zu setzen. |
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Schüler-Scouts, Lehrer, Ausbilder und Unterstützer wollen, dass die Heimfahrt der Stadtschüler im Bus entspannter wird. Foto: bab |
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