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Schaumburger Nachrichten vom 04.05.2010 |
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| Umweltbildung im Bürgerwald | ||||
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Mit einer Projektarbeit beteiligt sich die
Klasse 7R2 der Stadtschule am Wettbewerb „ZukunftWald 2100“. Damit ist sie
eine von 25 beteiligten Schulen in Niedersachsen. Im praktischen Teil ihres
Konzepts haben die Schüler Bäume im Bürgerpark gepflanzt. Rodenberg. Wer sich mit dem Wald beschäftigt und selbst dort Hand anlegt hat einen anderen Zugang und ein anderes Verhältnis zur Natur. Davon ist Förster Franz Hüsing überzeugt. „Hier haben wir mit einem Bürgerwald eine ideale Konstellation“, meint Hüsing, der auch der Direktor der Stiftung „Zukunft Wald der Niedersächsischen Landesforsten“ ist, die das Projekt initiiert hat. Waldbezogene Umweltbildung, Natur- und Artenschutz könnten auf Nachhaltigkeit ausgerichtet in diesem Rahmen umgesetzt werden. Der Wald gehört dem Fremdenverkehrsverein und Vorsitzender Friedrich Hardekopf sieht das ähnlich. Bereits durch die Einrichtung des Waldklassenzimmers 1999 gebe es die Möglichkeit für die Schüler, direkt vor Ort Flora und Fauna zu studieren. Klassen, die an dem Wettbewerb teilnehmen, bekommen 300 Euro Startguthaben, erklärt Hüsing. Es sollen Visionen entwickelt werden, wie der Wald in 90 Jahren aussehen könnte. „Vom sturmgeschädigten Fichtenforst zum standortgerechten Laubmischwald“ heißt der Arbeitstitel des Projekts der Stadtschulklasse 7R2, mit dem sie sich an dem Projekt beteiligt. Biologielehrer Jens Hattendorf hat mit den Schülern entsprechende Themenfelder bearbeitet. Mit der Pflanzung von 15 standortgerechten Bäumen wie Hainbuchen, Bergahorn, Wildkirschen und Eschen geht die Schüleraktion mit in die Richtung, die der Fremdenverkehrsverein bereits eingeschlagen hatte, als er den sturmgeschädigten Wald wieder aufforstete. Gleichzeitig soll damit ein Baumlehrpfad angelegt werden. Im Unterricht werden Baumartenprofile erarbeitet und Flächeninformationen gesammelt. Langfristig soll die Wiederaufforstung waldpflegerisch von der Stadtschule begleitet und als „Schulwald“ genutzt werden. Wie Hattendorf erklärt, werde die Klasse auch Ameisenkolonien im Deister untersuchen und deren Wanderbewegung, die durch Umstrukturierungen des Waldes erfolgen. bab |
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| SW VOM 12.06.2010 | ||||
| SW VOM 05.05.2010 | ||||
| SN VOM 11.06.2010 | ||||