Schaumburger Nachrichten vom 29.05.2010

   
 

Eine runde Sache für Fitness in der Pause
Förderverein der Stadtschule übergibt
neue Tischtennisplatte auf dem Pausenhof

     
 
 

Der Fördervereinsvorstand hat Lehrern und Schülern der Stadtschule
den Wunsch nach einer runden Tischtennisplatte erfüllt. Jakobs

 


Kondition und Geschick erfordert die neue runde Tischtennisplatte auf dem Schulhof der Stadtschule. Der Förderverein hat die Platte spendiert und der Schule übergeben.

Rodenberg. Für vier Mitspieler ist die massive Tischtennisplatte auf dem Schulhof gedacht und die Schüler haben sie bereits ausprobieren können. Mit der Spende des Fördervereins ist für Lehrerin Marlies Berndt-Büschen ein Wunsch in Erfüllung gegangen, den sie bereits seit 15 Jahren hegt. Damals sah sie ein solches Sportgerät in einer anderen Schule und hoffte, dass auch ihre Schüler einmal in den Genuss kommen. Ab da wurde gespart.
Der Grundstock wurde mit dem Erlös des Kuchenverkaufs bei Elternsprechtagen gelegt und in die Zielgerade ist der Förderverein zum Ende vergangenen Jahres gegangen. Mit Spendengeldern und Verkäufen von Selbstgemachtem zum Weihnachtsmarkt haben Schüler, Eltern und Lehrer schließlich die nötigen Mittel für die Anschaffung zusammenbekommen. Das Motto der Aktion: „Eine runde Sache.“
„Fast 2500 Euro“, habe der Förderverein dafür investiert, sagt Geschäftsführer Heiko Seger. Gespielt wird meist mit Tennisbällen, weil Tischtennisbälle bei Wind zu leicht sind. Berndt-Büschen gefällt die Tischtennisplatte deshalb besonders, weil Rundlauf-Spiele, die Schüler gerne machen, ohne Verletzungen und blaue Flecken abgehen. „Da bleiben die Schüler nicht an den Ecken hängen.“ Und weil die Platte eben eine runde Sache ist, habe sie zudem „eine harmonische Ausstrahlung“.
Doch noch zögern die meisten Schüler, sich an das neue Gerät heranzutrauen, hat Seger erfahren. Das möge daran liegen, dass sie direkt vor dem Bürofenster von Schulleiterin
Brigitte Naber steht. „Ich gucke da gar nicht hin“, versichert die Rektorin, dass ihre Schützlinge sich ruhig unbeobachtet fühlen können. In die Schulnoten fließt die Pausengestaltung noch nicht ein. bab

 

   

Förderverein

 
     

SW VOM 02.06.2010

       
 

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