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Kondition und Geschick erfordert die neue runde Tischtennisplatte auf dem
Schulhof der Stadtschule. Der Förderverein hat die Platte spendiert und der
Schule übergeben.
Rodenberg. Für vier Mitspieler ist die massive
Tischtennisplatte auf dem Schulhof gedacht und die Schüler haben sie bereits
ausprobieren können. Mit der Spende des Fördervereins ist für Lehrerin
Marlies Berndt-Büschen ein Wunsch in Erfüllung gegangen, den sie bereits
seit 15 Jahren hegt. Damals sah sie ein solches Sportgerät in einer anderen
Schule und hoffte, dass auch ihre Schüler einmal in den Genuss kommen. Ab da
wurde gespart.
Der Grundstock wurde mit dem Erlös des Kuchenverkaufs bei Elternsprechtagen
gelegt und in die Zielgerade ist der Förderverein zum Ende vergangenen
Jahres gegangen. Mit Spendengeldern und Verkäufen von Selbstgemachtem zum
Weihnachtsmarkt haben Schüler, Eltern und Lehrer schließlich die nötigen
Mittel für die Anschaffung zusammenbekommen. Das Motto der Aktion: „Eine
runde Sache.“
„Fast 2500 Euro“, habe der Förderverein dafür investiert, sagt
Geschäftsführer Heiko Seger. Gespielt wird meist mit Tennisbällen, weil
Tischtennisbälle bei Wind zu leicht sind. Berndt-Büschen gefällt die
Tischtennisplatte deshalb besonders, weil Rundlauf-Spiele, die Schüler gerne
machen, ohne Verletzungen und blaue Flecken abgehen. „Da bleiben die Schüler
nicht an den Ecken hängen.“ Und weil die Platte eben eine runde Sache ist,
habe sie zudem „eine harmonische Ausstrahlung“.
Doch noch zögern die meisten Schüler, sich an das neue Gerät heranzutrauen,
hat Seger erfahren. Das möge daran liegen, dass sie direkt vor dem
Bürofenster von Schulleiterin
Brigitte Naber
steht. „Ich gucke da gar nicht hin“, versichert die Rektorin, dass ihre
Schützlinge sich ruhig unbeobachtet fühlen können. In die Schulnoten fließt
die Pausengestaltung noch nicht ein. bab
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