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RODENBERG (pd). Jetzt ist es auch amtlich: Brigitte Naber,
seit Februar 2007 an der Stadtschule Rodenberg, ist vom Dezernenten der
Landesschulbehörde, Jürgen Landfester, zur Gesamtschuldirektorin ernannt
worden. Für sie war die Übernahme der Schulleitung an der Haupt- und
Realschule "der Beginn einer spannenden und herausfordernden Reise zum
Aufbau einer neuen Schule". Denn schon nach wenigen Monaten an der
Stadtschule reifte in ihr der Entschluss, mit dem Kollegium und der
Elternschaft den Aufbau einer Gesamtschule zu diskutieren.
Im November 2007 stimmte die Gesamtkonferenz der Beantragung einer
Integrierten Gesamtschule (IGS) mit breiter Mehrheit zu. Im Jahr 2008 nahm
einer Initiativgruppe unter der Leitung von Brigitte Naber die Arbeit auf
und entwickelte das didaktische Konzept der IGS Rodenberg.
Mit der Einsetzung der offiziellen Planungsgruppe wurde das Konzept im
Frühjahr 2009 verabschiedet und der Öffentlichkeit vorgestellt. "Wir konnten
uns dadurch frühzeitig auf die Ausarbeitung und Aufbereitung der
Unterrichtsinhalte und Fortbildung konzentrieren", erinnerte sich Naber. Im
August 2009 war es dann soweit. Die ersten Schüler wurden in die IGS
Rodenberg eingeschult. "Nach einem Jahr kann ich sagen: Wir haben gut
geplant, gut gearbeitet. Wir konnten Ziele umsetzen.
Danke an eine starkes Team. Dank an engagierte Schüler, Lehrer und Eltern",
betonte die Schulleiterin. Das Konzept der IGS stehe nicht nur auf dem
Papier, es werde gelebt. Für die Schüler, die Eltern und die Lehrer könne
sie sagen "Wir leben und lernen gemeinsam. Wir fördern und fordern
individuell. Wir handeln verantwortlich". Nach dem gelungenen Start gehe es
nun darum, diese gute pädagogische Arbeit zu sichern und weiter zu
entwickeln.
Naber leitet weiterhin kommissarisch die Haupt- und Realschule. Dezernent
Jürgen Landfester dazu: "So ist am besten ein vernünftiges Miteinander zu
gewährleisten, wenn die bisherigen Leiter diese Funktion auch weiter
bekleiden". Unter dem Beifall des Kollegiums bekam Naber dann von ihm die
offizielle Ernennungsurkunde ausgehändigt.
Foto: pd
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