Schaumburger Nachrichten vom 26.08.2010

   
  Aids in Afrika beschäftigt die Stadtschüler
 


Mit einem Kinobesuch hat der 10. Jahrgang der Rodenberger Stadtschule seine Auseinandersetzung mit dem Film „Themba“ und dem Thema Aids in Afrika fortgesetzt. In Hannover hatte es eine Sondervorstellung für die Jugendlichen gegeben, denen damit auch ein Wunsch erfüllt wurde.

Rodenberg (r, rwe). Nach der Lesung des Autors Lutz van Dijk, der auch am Drehbuch mitgearbeitet hat, hatten die Schüler sofort den Wunsch, geäußert, sich den Film gemeinsam ansehen zu wollen. Im Mai hatte van Dijk eindrucksvoll am Beispiel des Jungen Themba berichtet, dass HIV-positive Menschen ihre Situation ändern können, wenn sie ihr Schicksal in die Hand nehmen. Er erzählte anschaulich über die Lebensbedingungen in den Townships und das Tabuthema Aids in Afrika.

Die Geschichte von Themba und seiner Schwester Nomtha zeigt, wie Sport und insbesondere Fußball Hoffnung bei vielen jungen Menschen in aller Welt erzeugen kann. Durch die Begegnung mit van Dijk und seiner bewegenden Geschichte war das Interesse der Schüler an Buch und Film geweckt. Entsprechend konzentriert verfolgen die 120 Mädchen und Jungen den 105 Minuten langen Streifen.
Sie folgten gespannt und betroffen den Ereignissen vor der Kulisse der südafrikanischen Landschaft und erlebten eine Mischung aus Sozialdrama und Sportfilm mit einer packenden Dramaturgie und südafrikanischer Musik. Jeder erkannte sehr wohl, dass „Themba“ keine Tragödie ist, sondern sich der sozialen Probleme eines Kontinents annimmt, als Fußball-Märchen, das einige zu Tränern rührte.

     
     

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