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Schaumburger Nachrichten vom 22.09.2010 |
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| „Das ist die Schulform der Zukunft“ | |||
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Die Bundesfachgruppe Gesamtschulen der Gewerkschaft Erziehung
und Wissenschaft (GEW) hat der Entwicklung der IGS Rodenberg gute Noten
gegeben. Der Besuch der GEW-Gruppe diente zwar keiner offiziellen
Beurteilung, doch deren Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, den Aufbau
der Gesamtschulen zu befördern und in Rodenberg ein Beispiel für eine
„erstaunliche Entwicklung“ gefunden. |
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Susanne Gondermann
(rechts), gratuliert Schulleiterin Brigitte Naber zur gelungenen Umsetzung
der IGS. |
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Bisher gehe das Konzept für die Schule auf, bestätigte Schulleiterin Brigitte Naber doch „die Luft geht uns aus“, verwies sie auf künftige Jahrgänge. Bisher umfasst die Gesamtschule mit den fünften und sechsten Klassen zwei Jahrgänge. Naber befürchtet, dass ab dem kommenden Jahrgang die Lage kritisch wird, wenn kein gebundenes Ganztagsangebot vom Land vorgesehen wird. Weitere Themen bei dem Treffen waren der in Niedersachsen bestehende Zwang zur Fünfzügigkeit der neuen IGS, das Abitur nach zwölf Schuljahren und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Richard Wilmers, ehemaliger Leiter der IGS Schaumburg, sieht in dem Turbo-Abitur einen gezielten „Stoß gegen die Integration an Gesamtschulen“. Von Friedrich-Wilhelm Dehne, Schulamtsleiter des Landkreises, und der Schulelternratsvorsitzenden Martina Madel erfuhren die Besucher der GEW auch, dass die Fünfzügigkeit Kosten verursacht, die nicht nötig wären. Wenn Rinteln und Lindhorst ebenfalls eine IGS einrichten könnte, wäre sowohl dem Elternwillen genüge getan als auch die Möglichkeit vorhanden, sich bei einer Genehmigung der Vierzügigkeit teure Umbauten der Schulen zu ersparen. Brandt plädierte dafür, dass die Eltern dem „Kultusminister ihre Meinung deutlich sagen“. Wilmers hat jedenfalls bei seinen Vorträgen in Niedersachsen festgestellt, dass die Nachfrage nach Integrierten Gesamtschulen „riesig“ sei. „Das ist die Schulform der Zukunft.“ Lehrer und Elternvertreter hoffen, dass die Landesregierung Ende des Monats entsprechende Entscheidungen zugunsten der IGS treffen wird. „Wir sind gespannt, was hinter verschlossenen Türen ausgeklügelt wird“, sagte Madel. |
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