Schaumburger Nachrichten vom 18.10.2007

Michael Bödeker geht nach 20 Jahren
Schulförderverein wählt Heiko Seger zum neuen Geschäftsführer/
Beiträge werden auf zwei Euro erhöht

 

Michael Bödeker (rechts) „macht den Abflug".
Als neuen Geschäftsführer begrüßt Vorsitzender
Wilfried Mühlenhoff (Mitte) Heiko Seger aus Rodenberg. Jakobs

   
 

Der Verein zur Förderung der Rodenberger Schulen hat einen neuen Geschäftsführer. Michael Bödeker gab das Amt nach 20 Jahren ab, dessen Nachfolger ist Heiko Seger. Die Mitgliederversammlung hat sich zudem entschieden, den Vereinsbeitrag um einen iauf zwei Euro zu erhöhen
Der 50 jährige Seger wurde einstimmig zum neuen Geschäftsführer gewählt. Der Rodenberger ist Vater einer Tochter und eines Sohnes. Der Stadtschule, wo Seger bereits Erfahrung als Elternvertreter gemacht hat. Er ist der Leiter des Rechnungszentrums zweier Firmen und sei deshalb auch prädestiniert, die Geschäftsführerposition zu übernehmen, sagte der Vorsitzende, Wilfried Mühlenhoff.
Seit 1987 hatte Bödeker, der bis zur Auflösung der Orientierungsstufe' deren Leiter war, den Vorsitz inne. Er hatte bereits vor geraumer Zeit angekündigt, den Posten zur Verfügung zu stellen. Der Vorstand des Vereins dankte dem Ruheständler, dessen Hobby alte Flugzeuge sind, mit einem Abschiedsgeschenk.„Den habe ich noch nicht in meiner Sammlung" sagte Bödeker zu dem aufblasbaren Plastik-„Jumbo", den er zudem überreicht bekam.
Bödeker, der dem Verein weiter erhalten bleibt, dankte für die gute Zusammenarbeit im Vorstand und mit den Schulleitungen „Ich habe das sehr gerne gemacht", versicherte er. Bei der Sitzung gab  Bödeker aber noch einmal eine Überblick über die Finanzen und die Mitgliederzahl. Dem Förderverein stehen für 2007 rund 4000 Euro zur Verfügung, die für Stadt- und Grundschule eingesetzt werden können. Grundschulleiterin Brigitta Doering beantragte, davon eine Versicherung für die Julius-Rodenberg-Schule für rund 80 Euro pro Jahr bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft abzuschließen. Der Abschluss würde ermöglichen, bei Lehrerausfall die Stunden durch Springer-Kräfte auszugleichen, die den Unterricht übernehmen würden. Die Mitglieder stimmten dafür.
Die Mitgliederzahl des Vereins lag Ende vergangenen Jahres bei 300. Sorge um sinkende Mitgliederzahlen beherrschte die Diskussion um die Beitrag Erhöhung. Zurzeit liegt der Mindestbeitrag bei einem Euro pro Monat. Freiwillig kann ein höherer Betrag überwiesen werden. Der Vorstand hatte vorgeschlagen, den Mindestbetrag auf zwei' Euro zu erhöhen. Die Mitglieder fürchten jedoch, dass dadurch langjährige Beitragszahler, die aber keine Kinder mehr in den Schulen haben, zum Austritt animiert werden könnten. Aus diesem Grund wurde überlegt, die Erhöhung in zwei Schritten zu vollziehen. Die Versammlung einigte sich schließlich auf eine einmalige Erhöhung und darauf, eventuelle Austritte in Kauf zu nehmen. Durch stärkere Werbung sollen künftig neue Mitglieder für den Verein geworben werden. Der neue Mindestbeitrag von zwei Euro wird zum 1. Januar 2008 gültig.     bab

   
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