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Der Verein zur Förderung
der Rodenberger Schulen hat einen neuen Geschäftsführer. Michael Bödeker
gab das Amt nach 20 Jahren ab, dessen Nachfolger ist Heiko Seger. Die
Mitgliederversammlung hat sich zudem entschieden, den Vereinsbeitrag um
einen iauf zwei Euro zu erhöhen
Der 50 jährige Seger wurde einstimmig zum neuen Geschäftsführer gewählt.
Der Rodenberger ist Vater einer Tochter und eines Sohnes. Der Stadtschule,
wo Seger bereits Erfahrung als Elternvertreter gemacht hat. Er ist der
Leiter des Rechnungszentrums zweier Firmen und sei deshalb auch
prädestiniert, die Geschäftsführerposition zu übernehmen, sagte der
Vorsitzende, Wilfried Mühlenhoff.
Seit 1987 hatte Bödeker, der bis zur Auflösung der Orientierungsstufe'
deren Leiter war, den Vorsitz inne. Er hatte bereits vor geraumer Zeit
angekündigt, den Posten zur Verfügung zu stellen. Der Vorstand des Vereins
dankte dem Ruheständler, dessen Hobby alte Flugzeuge sind, mit einem
Abschiedsgeschenk.„Den habe ich noch nicht in meiner Sammlung" sagte
Bödeker zu dem aufblasbaren Plastik-„Jumbo", den er zudem überreicht
bekam.
Bödeker, der dem Verein weiter erhalten bleibt, dankte für die gute
Zusammenarbeit im Vorstand und mit den Schulleitungen „Ich habe das sehr
gerne gemacht", versicherte er. Bei der Sitzung gab Bödeker aber noch
einmal eine Überblick über die Finanzen und die Mitgliederzahl. Dem
Förderverein stehen für 2007 rund 4000 Euro zur Verfügung, die für Stadt-
und Grundschule eingesetzt werden können. Grundschulleiterin Brigitta
Doering beantragte, davon eine Versicherung für die
Julius-Rodenberg-Schule für rund 80 Euro pro Jahr bei der
Verwaltungsberufsgenossenschaft abzuschließen. Der Abschluss würde
ermöglichen, bei Lehrerausfall die Stunden durch Springer-Kräfte
auszugleichen, die den Unterricht übernehmen würden. Die Mitglieder
stimmten dafür.
Die Mitgliederzahl des Vereins lag Ende vergangenen Jahres bei 300. Sorge
um sinkende Mitgliederzahlen beherrschte die Diskussion um die Beitrag
Erhöhung. Zurzeit liegt der Mindestbeitrag bei einem Euro pro Monat.
Freiwillig kann ein höherer Betrag überwiesen werden. Der Vorstand hatte
vorgeschlagen, den Mindestbetrag auf zwei' Euro zu erhöhen. Die Mitglieder
fürchten jedoch, dass dadurch langjährige Beitragszahler, die aber keine
Kinder mehr in den Schulen haben, zum Austritt animiert werden könnten.
Aus diesem Grund wurde überlegt, die Erhöhung in zwei Schritten zu
vollziehen. Die Versammlung einigte sich schließlich auf eine einmalige
Erhöhung und darauf, eventuelle Austritte in Kauf zu nehmen. Durch
stärkere Werbung sollen künftig neue Mitglieder für den Verein geworben
werden. Der neue Mindestbeitrag von zwei Euro wird zum 1. Januar 2008
gültig. bab |